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Express.de | Fortuna Düsseldorf: Darum rastete Kampfschwein Bellinghausen aus
23. February 2016
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Fortuna Düsseldorf: Darum rastete Kampfschwein Bellinghausen aus

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Kaum zu bremsen: Axel Bellinghausen will auf Nürnbergs Patrick Erras los.

Foto:

imago/DeFodi

Düsseldorf -

Als Oliver Fink in der Nachspielzeit von Patrick Erras umgesenst wird, läuft Axel Bellinghausen Amok.

„Man kann doch nicht in der 92. Spielminute mit beiden Beinen voran in den Gegner reinspringen! Mal abgesehen davon, dass damit eine gute Chance für uns vereitelt wurde“, regt sich Fortunas Linksverteidiger auf und erklärt seinen Ausraster so: „Ich würde mich immer wieder so für meine Mitspieler einsetzen – und da ist es mir auch völlig egal, ob ich dafür die fünfte Gelbe Karte sehe.

Es gibt sowieso keinen optimalen Zeitpunkt dafür, die zu kassieren. Nun bin ich halt gegen München gesperrt.“

Mit der unangenehmen Folge, dass ausgerechnet beim Rettungs-Matchball jetzt „Mentalität-Monster“ Axel, der sein Team mit seiner engagierten Art zu spielen immer wieder nach vorne pusht, fehlt.

„Ich bin aber davon fest überzeugt, dass die Mannschaft das ausgleichen kann“, sagt Bellinghausen, der noch mit einer weiteren Szene für Gesprächsstoff sorgte.

Bei einem Nürnberger Freistoß flog der Ball im Strafraum an seine Hand, doch diesmal (im Gegensatz zum Match in Freiburg) blieb der Elfmeter-Pfiff aus.

„Es ist ja nicht so, dass ich danach Gesten zu unserer Wechselbank gemacht habe, um mich wie unser Handball-Torwart Wolf dafür feiern zu lassen.

So etwas passiert. Wer kann denn hochspringen, ohne dafür die Arme mit zu benutzen.

Das sind diese 50 zu 50-Dinger. In Freiburg wurde das gepfiffen, diesmal zum Glück nicht.“