Mit stehenden Ovationen verabschiedeten die Kölner Fans ihre Mannschaft nach dem tollen Remis gegen den HSV aus dem Stadion. Nun fiebert die ganze Stadt dem Pokal-Viertelfinale in Augsburg entgegen.
Auch Zvonimir Soldo hat das K.o.-Match fest im Blick - und erinnert sich seine eigene Pokalgeschichte: „In meiner ersten Saison als VfB-Profi haben wir 1997 den Pott geholt. Das war ein unvergessliches Erlebnis“, sagt der FC-Coach im EXPRESS-Interview.
Jedes Spiel ist wichtig. Aber der Pokal ist schon etwas Besonderes. In meiner ersten Saison in Deutschland habe ich den mit dem VfB Stuttgart gewonnen. Ein unvergessliches Erlebnis. Riesig. Aber soweit will ich noch nicht blicken. Augsburg wird ein extrem schwerer Gegner.
Ja, aber irgendwann geht jeder Lauf mal zu Ende. Außerdem haben wir durch die letzten guten Spiele enorm Selbstbewusstsein getankt. Diesen Schub müssen wir mitnehmen.
Ich kann ihnen sagen, was mir nicht gefallen hat: Dass wir zuletzt fünf Tore zu Hause schießen und nur einen Punkt holen. Wir müssen wieder konzentrierter werden.
Da schleichen sich zu viele Fehler ein. Ich versuche in Einzelgesprächen zu ergründen, woran es liegt.
Natürlich. Die Moral, die die Mannschaft gezeigt hat. Und wir spielen schönen Fußball. Das freut mich für die Fans, die uns auch in der Hinrunde so fantastisch unterstützt haben.
Es gibt keinen Ersatz für Siege und in der Hinrunde gab es sicher Phasen, die haben nicht so Spaß gemacht. Fehlt der Erfolg, wird alles in Frage gestellt. Da waren wir gezwungen, nur auf Ergebnis zu spielen. Das war nicht der Fußball, den ich mir vorstelle.
Petit gibt immer alles. Und er hat keine Angst. Maniche macht unser Spiel schnell. Beide sind sehr wichtig für uns.
Ja. Für ihn war es wichtig, von seiner Großmutter Abschied zu nehmen, bei der er aufwuchs, seit er 9 war. Das habe ich respektiert. Jetzt hat er gut trainiert. Ich zähle auf ihn.
Wir haben genügend Spiele, jeder bekommt seine Einsätze. Adil hat viel Potenzial und seine Chance genutzt. Aber Lukas gehört zum Team. Und er hat eine Riesenqualität.
Das glaube ich nicht. Fest steht aber: Wer seine Aufgaben nicht erfüllt, wird ausgewechselt.
(lacht) Ich habe nicht nachgeschaut. Wer vor so einem Spiel einen finanziellen Anreiz braucht, der hat den falschen Beruf gewählt.
Hamburg und Frankfurt zocken um Adil Chihi (22). EXPRESS ertappte Chihis Berater Norden Hbib auf dem Weg ins Manager-Büro von Michael Meier. Es ging um die Zukunft des FC-Profis.
Morgen spielt der FC zwar erst einmal in Mainz. Der Derby-Wahnsinn aber wirft seine Schatten dennoch bereits voraus. Einsatzleiter Rohmer: „Fast doppelt so viele Einsatzkräfte wie letztes Jahr“.
Fanliebling Fabrice Ehret wird von Beginn an als Linksverteidiger auflaufen. Kevin McKenna soll erneut im defensiven Mittelfeld abräumen - zumal Petit wegen einer Gelb-Sperre zuschauen muss.
Alle Partien werden live kommentiert, Spielzug für Spielzug, einzeln oder als Konferenz. Dazu Aufstellungen und Statistiken: Welches Team hat mehr Ballbesitz, Torschüsse, gewonnene Zweikämpfe?