Köln - Punktlos am Ende der Tabelle. Der FC am Wochenende gegen Frankfurt schon unter Druck. Doch einer stellt sich mit seiner breiten Brust vor Klub und Mannschaft: Keeper Faryd Mondragon verteidigt die Truppe gegen aufkeimende Kritik!
„Die Panik, die hier verbreitet wird, ist für mich unglaublich. Ich bin jetzt drei Jahre hier. Nie zuvor hatten wir mehr Disziplin im Kader. Hier herrscht eine bessere Atmosphäre als je zuvor“, sagt der Kolumbianer vor dem Duell mit der Eintracht. „Es geht nicht darum, wer einen Aston Martin fährt oder einen Ford. Es geht um Fußball.“
Mondragon: „Wir haben jetzt einen Trainer und einen Co-Trainer, die wir nicht zu 100, sondern zu 200 Prozent verstehen. Sie sind berechenbar in der Art, wie sie sprechen, handeln und uns trainieren. Wir sind ein besseres Team als letztes Jahr. Wir sind ein disziplinierteres Team als letztes Jahr. Auf und neben dem Platz.“
Und dann schießt er gegen den Ex-Coach Christoph Daum. „Das neue Trainerteam macht keine Shows und gibt nicht diese dummen Pressekonferenzen. Alle wussten doch, was hier alles vorgefallen ist in den letzten Jahren. Und niemand hat etwas gesagt. Aus Angst vor Mister Daum oder vor wem?“ Was er damit meint, lässt Mondragon offen.
Mondy ruft alle zum Schulterschluss auf: „Das ist nicht der Klub der Spieler, des Trainers oder des Managers. Das ist der Klub der Stadt. Nur der Dom ist so wichtig wie der FC. Wenn der FC runtergeht, wird hier jeder beschädigt. Also: Come on!“
Auszüge aus Mondys Brandrede:
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