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EXPRESS-Interview: „Marc-Andre ter Stegen, was denken Sie über Max Kruse?“

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Max Kruse und Marc-Andre ter Stegen spielten in der DFB-Elf sowie in Gladbach zusammen.

Foto:

imago/Sven Simon

Berlin -

Mit einem Lächeln auf den Lippen schlendert Marc-André ter Stegen (23) zum Interview-Termin mit dem EXPRESS. Er kennt sich aus im Team-Hotel der Nationalmannschaft, dem Grand Hyatt in Berlin.

EXPRESS: Wir haben gehört, Sie sind gerne hier.

Ter Stegen: Ja. An das Hotel habe ich gute Erinnerungen. Im vergangenen Juni waren wir hier, als wir mit Barcelona das Champions-League-Finale gewonnen haben. An so einen Ort kehrt man natürlich mit einem Lächeln zurück.

Seit 21 Monaten spielen Sie bei Barça. Sie haben fünf Titel gewonnen, sind aber nur in der Champions League und im Pokal die Nummer eins. In der Liga steht Claudio Bravo im Tor. Wie bewerten Sie Ihre Situation?

Na ja, die Situation ist, wie sie ist. Der Trainer entscheidet und stellt die Mannschaft auf. Am Ende der Saison werde ich ungefähr 25 Spiele gemacht haben. Das ist nicht wenig, aber wenn ich vom DFB zurückkehre, werde ich in der Liga beim Classico gegen Real Madrid wahrscheinlich wieder auf der Bank sitzen. Auf Dauer sind diese 25 Spiele pro Saison nicht genug für mich.

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Bei Barca ist ter Stegen nur in der Champions League im Einsatz - hier im Duell mit Arsenals Theo Walcott.

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AP

Würden Sie mit Claudio Bravo gerne tauschen?

Das ist keine Frage, die ich mir stelle und kein Ziel, das ich habe. Claudio ist sicherlich ein guter Torwart. Aber jeder möchte das Beste für sich herausholen und alle drei, vier Tage im Tor stehen. Das ist mein Ziel, das ist sein Ziel. Ich möchte den nächsten Schritt machen und mehr spielen. Deswegen ist die Situation klar: Wenn sich nichts ändert, müssen wir zwangsläufig reden. Im Fußball geht es manchmal sehr schnell.

Es gibt Gerüchte, dass Claudio Bravo von Manchester City umworben wird. Würde es sich da nicht lohnen, die Situation abzuwarten?

Nein. Für mich ist es völlig egal, was andere tun. Damit kann ich mich nicht beschäftigen. Ich will auch nicht spekulieren. Für mich gilt es nur, meine Situation einzuschätzen.

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