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Ex-Schalker Raúl: „Meine Kinder wollen zurück nach Düsseldorf“

Super-Star Raúl bei seinem Abschied auf Schalke mit Tochter Maria auf dem Arm und seinen vier Söhnen Jorge, Hugo, Hector und Mateo.

Super-Star Raúl bei seinem Abschied auf Schalke mit Tochter Maria auf dem Arm und seinen vier Söhnen Jorge, Hugo, Hector und Mateo.

Foto:

imago sportfotodienst

Düsseldorf -

Der Kunstrasen-Platz am Flinger Broich - das Herz der Fortuna. Raúl steht zwischen den Düsseldorfer Spielereltern an der Seitenlinie. Fiebert mit Sohn Hugo, der für Rot-Weiß stürmt.
Sehen wir Spaniens Super-Star (35) schon bald wieder bei uns in der Landeshauptstadt unter den glücklichsten Menschen?

Bayern Münchens 40-Millionen-Einkauf Javi Martínez (24) verrät in einem SZ-Interview die Zukunftspläne seines Landsmanns: „Raúl hat mir von der Bundesliga nicht erzählt - er hat geschwärmt. Ich fragte ihn, wo er leben wolle, wenn seine Karriere beendet ist und meinte natürlich: Wo in Spanien? Raúl sagte aber, seine Kinder wollten unbedingt zurück nach Düsseldorf.“

Jorge, Hugo, Hector, Mateo und Maria sehnen sich zurück nach der Villa im Zooviertel, der internationalen Schule, der Fortuna, der DEG, nach unerkanntem Spielen und Spazierengehen am Rhein.

Fortunas Torjäger Stefan Reisinger: „Ich hatte mal das Glück, mit Raúl zu quatschen bei der Dopingkontrolle nach einem Spiel. Er hat sehr geschwärmt von Düsseldorf und seinem ruhigen Haus. Die Leute seien sehr freundlich und höflich, nerven ihn nicht. Und wenn er dann ein bisschen Zeit hat, kann er uns bei Fortuna noch mal ein paar Sachen zeigen.“

Raúls Vertrag bei al Sadd läuft am 30. Juni aus. Düsseldorfer Freunden hatte er vor seinem Wechsel nach Katar schon anvertraut, sich vorstellen zu können, seine Karriere bei Fortuna ausklingen zu lassen.

„Das ist eine Auszeichnung für unser Land und eine Supersache für Düsseldorf. Als Spieler hat er nie etwas mit Fortuna zu tun gehabt“, sagt Sportdirektor Wolf Werner und fügt lachend hinzu: „Raúl kann ja mein Nachfolger werden... - aber da muss er natürlich finanzielle Abstriche machen.“