Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.

In wichtigen Auswärtsspielen: Die Borussia hat ein Big-Point-Problem

01D___14_71-97174104_ori

Gladbachs Trainer André Schubert ist enttäuscht.

Foto:

Getty

Mönchengladbach -

Es fing mit dem unglücklichen Aus in der Champions League am letzten Gruppenspieltag bei Manchester City an. Ging mit dem bitteren Aus im Pokal gegen Bremen weiter. Und setzt sich in den Auswärts-Duellen gegen Konkurrenten im Kampf um die Europlätze fort.

Ob in Mainz (0:1), Wolfsburg (1:2) oder nun auf Schalke (1:2) – Gladbach hat ein Problem, die sogenannten Big-Point-Spiele zu gewinnen.

Sicher, die Fohlen stehen mit Platz fünf in der Tabelle angesichts des Katastrophen-Saisonstarts (Fünf Niederlagen in Serie plus Favre-Flucht) weiter gut da. Kriegen es aber nicht mehr hin, stabil zu punkten. Was einer nicht wegzudiskutierenden Auswärtsschwäche geschuldet ist. Bisheriger Höhepunkt des Problems: Der Wahnsinn auf Schalke.

In der Arena spielt der VfL furios auf, liefert klasse Fußball ab, verliert aber dennoch. Folge: Gladbach ist in der Rückrunde auswärts, was die Punkteausbeute anbelangt, die momentan schlechteste Mannschaft der Liga.

Kaum zu glauben, aber wahr. Ein Punkt aus fünf Auftritten in der Fremde lautet die Bilanz. Was zur Folge hat: Champions-League-Platz vier ist futsch. Um die Europa League muss gezittert werden, da der Vorsprung auf Rang sieben (Mainz) auf einen Zähler geschmolzen ist.

Manager Max Eberl (42) bleibt in seiner Analyse ruhig. Auch wenn er bei Königsblau zu allem Überfluss auch noch wiederholt von der Tribüne aus mit vollen Bierbechern beworfen wurde. Sagt: „Wir haben Schalke an die Wand gespielt. Es ist enttäuschend, wenn du dann mit leeren Händen dastehst. Eine bittere Niederlage. Aber wenn wir so in den restlichen Spielen auftreten, dann werden wir auch die Mehrzahl gewinnen.“

Gleich nach der Länderspielpause können die Fohlen das unter Beweis stellen. Dann kommt mit Hertha BSC der Tabellendritte in den Borussia-Park. Wo Gladbach eine Macht ist (vier Dreier in Folge). Die Gelegenheit also, um das Big-Point-Problem zu lösen.

Wie die Borussen-Bosse übrigens die aktuelle Lage einschätzen, hat Präsidiums-Mitglied Hans Meyer (73) verraten: „Dass wir aktuell um die internationalen Plätze spielen, ist sensationell.“