Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.

Gladbachs Brasilianer : Raffael in Topform: „Ich bin mit 30 so gut wie nie!“

Raffael Jubel

Borussia Mönchengladbachs brasilianischer Stürmer-Star Raffael (links) befindet sich mit 30 Jahren im Zenit seiner Karriere.

Foto:

dpa

Mönchengladbach -

Nimmt man das Verhältnis Preis-Leistung, ist er wohl der mit Abstand beste Kauf-Transfer (5 Millionen) von Fohlen-Manager Max Eberl (42) seit Juli 2013: Die Rede ist von Raffael Caetano de Araújo. Der 30-Jährige  ist aktuell Gladbachs Lebensversicherung im Kampf um Europas Fleischtöpfe, sprich Champions- oder Euro League.

27 Torbeteiligungen hat der Brasilianer bereits in den Pflichtspielen (14 Tore/13 Vorlagen) gesammelt. Extraklasse. Raffa sagt, es gebe kein Geheimnis für seine Super-Auftritte. Keinen Wundertrank. „Es gibt nichts zu verraten. Ich versuche einfach, mein Bestes zu geben. Und im Moment läuft es richtig gut bei mir.“ So gut wie noch nie, so der Samba-Kicker. „Ich spüre nicht, dass ich beinahe schon 31 Jahre alt bin. Ganz im Gegenteil. Ich fühle mich jung, ich bin topfit, mein Körper macht noch alles mit. Ich denke, dass ich mit meinen 30 sogar noch besser spiele als noch vor einigen Jahren.“

„Sehr viele Dinge gelingen mir“

Es passt zu diesem bescheidenen Offensiv-Genie, was er zu seinem Zaubertor in Wolfsburg (1:2)  bemerkt. Mit einem Hammer ins kurze, obere Eck hatte er Keeper Casteels düpiert: „Normalerweise mache ich so etwas ja nicht, aber ich habe gesehen, dass es klappen könnte – und dann einfach abgezogen. Ich habe es versucht, es hat geklappt.“ Und weiter: „Im Moment ist es wirklich so, dass mir sehr viele Dinge gelingen. Aber in Wolfsburg hat es nicht dafür gereicht, dass meine Mannschaft gewinnt. Schade.“

Gladbachs Raffael1

Kaum zu stoppen: Gladbachs Raffael

Foto:

Bongarts/Getty Images

Stimmt. Denn wenn am Niederrhein aktuell alles so passen würde, gerade in der Defensive, wie bei Zauberhuf Raffael, dann würden wohl bereits jede Menge VfL-Fans den Gänsehaut-Song „Auf, auf, auf in die Champions League“ schon wieder munter vor sich hersummen. Sorgen, dass der Europa-Express am Ende ohne Borussia abfährt, macht Raffa sich nicht. „Wir haben noch einige Spiele vor uns, sind immer noch ganz nah dran  an den Champions-League-Plätzen. Ich bin sehr optimistisch, dass wir das noch schaffen können.“

Raffael mahnt aber auch: „Wir bekommen zu viele Gegentore diese Saison. Es ist unglaublich.“ Kriegt Coach Schubert das endlich mal nachhaltig in den Griff, und Typen wie Raffa machen so weiter, dann darf Borussia auf ein Super-Finish hoffen.


Es gibt neue Nachrichten!

Wir haben neue Artikel für Sie. Möchten Sie jetzt die aktuelle Startseite laden?