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Ex-Gladbacher: HSV-Kicker Drmic ist zufrieden mit sich und der Welt

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Konzentriert: Der Ex-Gladbacher Josip Drmic (l.) im Duell gegen Borussias Havard Nordtveit. Drmic hätte für den HSV treffen können, scheiterte aber. Am Ende freute er sich trotzdem über den Sieg.

Foto:

Bongarts/Getty Images

Hamburg -

Es hätte ganz persönlich auch sein Spiel werden können, nicht nur einmal hatte er ein Tor gegen seinen Arbeitgeber auf dem Fuß. Am Ende freute sich Borussia-Leihgabe Josip Drmic (23) aber einfach über den HSV-Sieg.

Nur zwei Wochen nach seinem befristeten Wechsel von Mönchengladbach nach Hamburg traf der Offensivspieler wieder auf die Ex-Kollegen, stand in der Startelf. „Es war ein besonderes Spiel“, sagte Drmic nach dem Abpfiff, „und es war ein harter Kampf, den wir gewonnen haben. Wir müssen jeden Punkt mitnehmen und das haben wir heute getan. Mit meiner Leistung und der Mannschaft bin ich zufrieden. Der Sieg ist sehr wichtig für uns.“

Konnte er mit Abstrichen auch sein. Der Schweizer bot eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Spiel gegen den 1. FC Köln (1:1) - was aber auch nicht sonderlich schwierig war. Aber im Abschluss zeigte er noch Schwächen.
In der 13. Minute hätte Drmic den HSV in Führung schießen können, doch er scheiterte freistehend an Fohlen-Keeper Sommer. Auch in der 53. und in der 59. Minuten boten sich für den Nationalspieler noch gute Gelegenheiten – doch es sollte irgendwie nicht sein.

In der 84. Minute hielt Drmic gegen Ex-Teamkollege Nordtveit noch den Schlappen drauf und sah dafür die Gelbe Karte - das konnte er gestern allerdings locker verschmerzen.

Emotionaler reagierte ein anderer ehemaliger Rheinländer: HSV-Keeper René Adler (früher Bayer Leverkusen), der das 2:1 von Rudnevs vorbereitete (erster Assist seit Dezember 2007): „Wir sind irgendwie eine Truppe der Extreme, machen es nie langweilig. Das war ein geiler Sieg.“