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Borussia Mönchengladbach: Herrmann ist wieder da! Doch reicht es für die EM?

Patrick Herrmann Comeback

Wieder da: Patrick Herrmann (r.)

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imago/ActionPictures

Mönchengladbach -

Geschafft! Patrick Herrmann hat bei Borussias 2:2 in Augsburg die ersten Spielminuten gesammelt. Ohne hinteres Kreuzband im linken Knie. 22 Minuten dauerte das Comeback nach viereinhalb Monaten Verletzungspause. „Geiles Gefühl“, sagt der 25-Jährige, der schon im Heimduell gegen Stuttgart, auf weitere Einsatzzeiten hofft.

Doch man muss es wohl so klar sagen: Die schlimme Verletzung wird die Flügelrakete wohl den großen Traum EM 2016 gekostet haben. Dass Herrmann, der vor seinem Kreuzbandriss unter Bundestrainer Jogi Löw (56) noch zwei gute Länderspiele in der EM-Quali gezeigt hatte, bis zum Sommer wieder zur alten Form findet und zig Konkurrenten aussticht, darf als Mission Impossible bezeichnet werden.

„Keine großen Gedanken“

Das weiß auch Patrick. Der sagt völlig geerdet zu EXPRESS: „Ich verschwende momentan keine großen Gedanken an die EM. Weil ich weiß, dass wir so viele gute Spieler in der Nationalmannschaft haben. Zudem muss ich erst einmal bei Borussia wieder regelmäßig zum Spielen kommen.“

Elf Spieltage bleiben dem Raketen-Dribbler nur noch, um Löws volle Aufmerksamkeit zu erhaschen. Herrmann: „Die Chance ist leider minimal. Das ist einfach so. Ich bin über vier Monate raus gewesen.“