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Bitteres 1:2: Gladbach kassiert Europa-Dämpfer in Wolfsburg

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Bittere Pleite für Nico Elvedi und Co.

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imago/Hübner

Wolfsburg -

Herrje Fohlen, das ist wirklich dämlich gewesen. Gladbach verdaddelt beim 1:2 in Wolfsburg den Big Point in Kampf um die Champions-League-Plätze. Sechster Auftritt in der Fremde in Folge ohne Sieg. In der Autostadt seit November 2003 (nun 11 Spiele!) ohne Triumph.

Zwei-Minuten-Blackout

Borussia rutscht somit in der Tabelle vorerst auf Platz fünf ab. Und alle im Fohlen-Stall müssen sich über einen unfassbaren Zwei-Minuten-Blackout ärgern.

Dabei startet Gladbach selbstbewusst, spielt munter mit. Geht allerdings – warum auch immer – gleich volles Risiko, rückt mega-weit auf, obwohl Wolfsburg die Mannschaft ist, die mit Blick auf die Königsklasse gewinnen muss.

 Coach André Schubert (44) lässt vom Start weg Kamikaze-Pressing spielen. Folge: Zwei Fohlen-Fehler nutzt Wolfsburg, sagt im Stile eines Spitzenteams „Danke“.

Mit Hilfe des Pfostens zum ersten Tor

Zunächst verwertet Draxler Blackout Nummer 1, netzt mit Hilfe des Pfostens zum 1:0 ein. Noch schlimmer wird es, als wenige Augenblicke später Elvedi völlig alleingelassen gegen Kruse ins Eins-gegen-Eins muss – und gegen den Nationalspieler keine Chance hat. Der vollendet mit rechts herrlich zum 2:0. Zwei schallende Ohrfeigen – die Borussia allerdings mit Moral wegsteckt.

Raffael tanzt Samba

 Auch weil Schubert jetzt umbaut. Gladbach wieder stabiler. Und vorne? Raffael tanzt Samba im Strafraum, hämmert schließlich die Kugel oben ins kurze Eck. 1:2, die Fohlen sind zurück. Und sogar zeitweise die bessere Mannschaft. Können jedoch dicke Chancen (Johnson, Raffael) nicht vollenden.

Auch nach der Pause gibt Gladbach den Ton an. Wolfsburg lauert nur auf den entscheidenden Fehler – der unterläuft den Borussen nicht. Aber wegen weiterer Fahrkarten (Raffael, Hazard, Herrmann) reicht es nicht zum Punktgewinn. Schubert gibt zu: „Wir waren in einigen Situationen zu offensiv und haben so auch den ersten Gegentreffer kassiert. Der zweite fiel leider fiel zu schnell danach.“


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