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Auf Champions-League-Kurs: Schuberts Fohlenstall wiehert vor Glück

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André Schubert jubelt mit Andreas Christensen und Harvard Nordtveit.

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Mönchengladbach -

Willst du Spektakel sehen, musst du in den Borussia-Park gehen. Eine Regel, die am Niederrhein unter Ex-Fohlen-Flüsterer Lucien Favre (58) nahezu vier Jahre lang Bestand hatte, gilt nun auch unter dessen Nachfolger André Schubert (44).

Mit 4:0-ICE-Fußball überrollt Gladbach den hoffnungslos überforderten VfB Stuttgarter. Stürmt plötzlich sogar volle Kanne Richtung Champions League.

Weil Schubert wieder den typischen Favre-Fuppes im Fohlen-Stall zelebrieren lässt. Und sein vogel-wildes Kamikaze-Pressing endlich optimiert hat.

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Riesen-Party im Borussia-Park: Julian Korb, Granit Xhaka, Havard Nordtveit, Patrick Herrmann, Andreas Christensen, Nico Elvedi, Lars Stindl und Fabian Johnson feiern mit den Fans.

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 Heißt: Gladbach ist hinten jetzt erneut kaum zu knacken, lässt den Ball wunderbar samt Gegner wie am Schnürchen laufen – und schlachtet nach gewiefter Ballkontrolle mit Ratz-Fatz-Umschaltspiel den Gegner dank einer Wahnsinns-Offensive (Raffael, Stindl, Hazard, Johnson) gnadenlos ab. So hatte Favre Borussia zur Renaissance und zurück in Europas Liga der Besten gebracht.

Schubert führt das, zur Erleichterung zahlreicher Beobachter, nun weiter. Von wegen Schubidu ist beratungsresistent. Der sagt: „Super Vorstellung meiner Mannschaft. Die fast nichts zugelassen hat.“

„Haben schnell gespielt“

Kapitän Granit Xhaka (23) verrät: „Stuttgart ist überrascht gewesen, wie wir gespielt haben. Wir haben sehr schnell nach vorne gespielt – aber auch den Ball zirkulieren lassen. Wir haben nicht sofort den direkten Pass oder den langen Ball gesucht, sondern auch den Gegner kommen lassen. Dass wir in einer anderen Aufstellung gespielt haben als in den vergangenen Wochen, ist enorm wichtig gewesen.“

Zudem für lange nicht dagewesene Euphorie sorgt. Die Fans sind begeistert. Unterhaltung, Traum-Tore, die Null steht, sieben Punkte aus drei Spielen.

Xhaka: „Das kann sich sehen lassen. Wir sind wieder im Rennen.“ Um die Champions League – auch weil Nationalspieler Patrick Herrmann nach Kreuzbandriss ein irres Heimspiel-Comeback hinlegte (32-Sekunden-Joker-Treffer/Großkreutz Eigentor zum 4:0 „aufgelegt“). Herrmann war nach seinem Auftritt begeistert: „Geil! Unbeschreiblich!“

Super Feeling im Fohlen-Park. Das beweist auch die Tatsache, dass Stadionsprecher „Knippi“ Knippertz Herrmann bei dessen Einwechslung als nächsten Torschützen ankündigte. Und recht behalten sollte.

Borussia tritt am Samstag im Glücksrausch beim VfL Wolfsburg an. 


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