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4:0!: Gladbach dreht gegen Stuttgart am Spektakel-Rad

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Raffael markierte das zwischenzeitliche 2:0 für die Borussia.

Foto:

dpa

Mönchengladbach -

Aus den Boxen der Fohlen-Arena hämmert wuchtig der Borussen-Schlager „Wie in alten Tagen“. Derweil tobt auf den Rängen der Arena der Bär. Was für ein Rausch.

Gladbach dreht endlich wieder am Spektakel-Rad. Fegt den VfB Stuttgart mit 4:0 weg. Der Niederrhein steht mitten in der Woche Kopf.

Auch Königsklassen-Kurs

 Borussia Mönchengladbach nagelt sich mit nun 39 Punkten auf Platz vier der Tabelle  fest und darf weiter von der erneuten Champions-League-Teilnahme träumen.

Krönung der irren VfL-Show: Patrick Herrmanns 32-Sekunden-Joker-Treffer. Es ist das erste Tor des Nationalspielers nach einer fast fünfmonatigen Kreuzbandriss-Pause.

Großkreutz mit Eigentor

Und dann verursacht ausgerechnet Stuttgarts Großkreutz (bekennender Fan des 1. FC Köln) Sekunden vor dem Ende nach Herrmann-Hereingabe auch noch ein Dämlich-Eigentor. Kreisch-Alarm bei den Anhängern von Borussia! Fohlen-Herz – was willst du mehr?

Ach ja - den irren Schwaben-Fluch hat Gladbach gleicht mit eliminiert. Der erste Heim-Dreier gegen Stuttgart seit dem 30. April 2005 (2:0).

„Super spiel von uns“

Coach André Schubert sagt: „Kompliment an die Mannschaft. Ein super Spiel von uns. Wir haben fast alles richtig gemacht. Ich denke, wir hätten sogar noch mehr Tore machen können.“ Stimmt, denn von Beginn an spielen seine Jungs volle Pulle.

Die Gäste werden immer wieder weit in deren eigener Hälfte attackiert – das schmeckt den Schwaben gar nicht.

In den Rausch gespielt

Gladbach kombiniert sich zeitweise in einen Rausch, die Kugel läuft wie am Schnürchen. So auch bei 1:0-Führung durch Hazard. Nachdem zunächst Fabian Johnson die VfB-Abwehr übersprintet, vollendet die Belgien-Rakete eine herrliche Kombination.

Borussia weiter im „Wir-wollen-den-Dreier-Modus“. Brasilien-Granate Raffael dreht voll auf, legt perfekt auf Kumpel Stindl – doch der semmelt den Ball neben den Pfosten statt ins leere Tor. Noch so eine irre Nummer.

 Erneut tanzt Raffael Samba im VfB-Strafraum, diesmal legt er ab auf den freien Hazard. Doch dessen Schuss knallt nur an die Unterkante der Latte.

Das rächt sich beinahe, nach der Pause steht plötzlich Stuttgarts Kravets frei – doch Torhüter Sommer ist hellwach und  holt den Kopfball raus.

Chancen am Fließband

Dann wieder nur noch Fohlen-Power. Zig Chancen, ehe Raffael nach Tyton-Bock mit dem 2:0 den Deckel draufmacht. Die Fohlen lassen den Fuß auf dem Gaspedal.

Und Herrmann besorgt dann das 3:0, und irgendwie auch das 4:0. Aus. Donnernder Applaus.  Ob Borussia den Super-Schwung mit zum Duell am Samstag in Wolfsburg nehmen kann?