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3:0-Sieg!: Gladbach weiter heiß auf die Champions League

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Raffael zeigt es an – Daumen hoch für die Borussia.

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imago/Moritz Müller

Mönchengladbach -

Wieder mal tobt der Fohlen-Stall. Erneut liefert Gladbach eine gnadenlos gute Heim-Performance ab.

Zerlegt souverän Frankfurt mit 3:0. Versaut so Eintracht-Coach Niko Kovac das Debüt. Gladbach feiert den vierten Daheim-Dreier (13:1-Tore) in Folge, ballert sich so vorerst zurück auf Platz vier und Champions-League-Kurs.

Trainer André Schubert: „Ich bin sehr zufrieden, die Mannschaft hat eine nahezu fehlerlose Vorstellung abgeliefert. Der Sieg ist, auch in der Höhe, völlig verdient.“

Das musste auch ein nachdenklich wirkender Kovac eingestehen: „Wir haben es nicht geschafft, Gladbach von unserem Tor fernzuhalten. Der Druck ist enorm gewesen. Was aber auch nicht verwundert, wenn man sieht, was Gladbach für gute Fußballer hat. Eine  Top-Mannschaft.“

Die allerdings   von den Gästen aus Hessen so richtig schön ins Rollen gebracht wird. Vor allem in Person von   Lukas Hradecky. So bei der Fohlen-Führung, als der Schlussmann eine Raffael-Hereingabe ganz schwach abwehrt und Stindl genau auf den Schlappen boxt. Der sagt „Danke!“ und schiebt zum 1:0 ein.

Nach der Pause rappelt es wieder – und wie. Nächster Blackout Hradecky, der aus dem Strafraum herauseilt, klären will, den Ball aber nicht richtig trifft und so Zauberhuf Raffael ins Spiel bringt. Der Brasilianer schlenzt die Kugel ganz abgezockt aus 30 Metern ins leere Tor. 2:0. Wahnsinn!

Der geht noch weiter. Diesmal zaubert Mittelfeld-Juwel Mo Dahoud den Ball rein. Narrt nach einem irren Solo auch Hradecky, schiebt frech in die kurze Ecke zum 3:0 ein. Ein begeistertes Raunen geht durchs Stadion, so eine Bude sieht man auch nicht alle Tage.

Stark von Hradecky: Nach dem Schlusspfiff stellt er sich wie ein Mann, redet nichts schön: „Ein ganz schwacher Auftritt von mir. Solche Fehler darf ich nicht machen. Das dritte Tor nehme ich auch auf meine Kappe. Da darf ich mich nicht so vernaschen lassen. So ein Tag wie heute passiert hoffentlich nicht noch einmal.“

Kann die Eintracht sich auch nicht erlauben, steckt auf Platz 16 voll im Abstiegssumpf. Und die Fohlen? Genießen den Triumph. „Das habe wir uns verdient“, sagt Lars Stindl.