Leverkusen - „Es werden noch einige Sahnestückchen dazukommen.“ Sportchef Rudi Völler und sein Versprechen an die Bayer-Fans.
Er scheint sie zu erfüllen EXPRESS erfuhr: Nach Patrick Helmes, Thiago Silva und Constant Djapka steht ein weiteres Juwel vor dem Wechsel zum Werksklub.
Sein Name: Michael Bradley vom SC Heerenveen. Der US-Amerikaner hat trotz seiner gerade mal 20 Lenze mächtig Eindruck gemacht in der holländischen Ehrendivision.
Als offensiver Mittelfeldspieler führte er den Erstligisten in die Spitzengruppe der Tabelle, lange Zeit spielte sein Klub sogar um den Titel in Holland mit. Vor allem dank Bradley, der 15 Tore schoss. Aber Bradley, dessen Vertrag bis 2009 läuft, ist nicht nur torgefährlich. Im US-Nationalteam spielt er mit Erfolg den Abräumer vor der Abwehr.
Allerdings ist der Super-Ami nicht ganz billig: Rund 3 Mio € müsste Bayer investieren. Kein Problem: Das ist genau die Summe, die Leverkusen durch den Verzicht auf einen Transfer von Javier Pinola sparte. Allerdings gibt es Konkurrenz aus der Premier League. Auch Middlesbrough will Bradley.
Bei Bayer wollte am Mittwoch niemand zu der Personalie Stellung nehmen. Podolski-Berater Kon Schramm, der Bradley auf dem deutschen Markt vertritt, wollte die Informationen ebenfalls nicht kommentieren. Allerdings gab er zu: „Michael interessiert sich sehr für die Bundesliga - und könnte sich gut vorstellen, hier zu spielen.“
Nach EXPRESS-Informationen wird Rolfes noch mindestens sechs weitere Wochen an Krücken gehen müssen.
„Wir haben nicht schnell genug von Offensive auf Defensive umgestellt“, begann seine schonungslose Aufarbeitung. Und das sei ärgerlich und eine Sache der Einstellung.
Die Leverkusener rannten von Beginn an gegen ein Bochumer Abwehrbollwerk an. Die Elf von Trainer Heiko Herrlich verschanzte sich nahezu komplett in der eigenen Hälfte und überließ den Gästen die Initiative. Die Rheinländer taten sich dabei aber lange Zeit schwer, zumal der tiefe Boden das Kombinationsspiel der Gäste zusätzlich erschwerte.
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