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Wachrüttler Leverkusen: Bayer-Manager Boldt fordert mehr Geilheit auf Erfolg

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Manager Jonas Boldt

Foto:

Bopp

Orlando - Er ist mit seinen 33 Jahren der jüngste Manager der Bundesliga und hat dennoch schon reichlich Erfahrung im Business Profi-Fußball. Er gilt nicht nur als Entdecker von Bayern-Star Arturo Vidal, sondern allgemein als pfiffiger Fachmann mit gutem Scouting-Auge.

Er hat Angebote anderer Klubs ausgeschlagen, denn er will in seinem Klub Bayer 04 Leverkusen etwas bewegen. Jonas Boldt ist sehr ehrgeizig, strebt nach dem maximalen Erfolg und möchte mit dieser Mentalität vorangehen. Boldt will Bayer wachrütteln!

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„Bayer 04 ist seit Jahren ein sehr gut geführter, erfolgreicher Verein. Aber man kann immer Dinge verbessern. Wir dürfen uns nicht ausruhen, denn der Kampf um die besten Plätze wird immer enger“, sagt Boldt und wird noch konkreter: „Als Klub müssen wir immer neu denken, nach vorne schauen und dürfen nicht immer in der Vergangenheit schwelgen.

Wir dürfen keine Angst haben und müssen uns mutige Ziele setzen!“
Für Boldt sei es nicht selbstverständlich, dass Leverkusen in den vergangenen fünf Jahren viermal Champions League dabei gewesen ist.

„Aber wir sollten so selbstbewusst sein, dass wir auch in Zukunft dazu gehören wollen. Jeder Mitarbeiter, egal in welcher Funktion muss hier jeden Tag das Ziel haben, das Maximale herausholen zu wollen. Das geht aber nur mit Leidenschaft, Teamgeist und der letzten Geilheit auf Erfolg!“

Gibt es sie also doch, Bayers legendäre „Komfortzone“?

Boldt mag diesen Begriff nicht.

„Er ist mir zu populistisch. Wer hat denn genau definiert, was und wo eine Komfortzone ist? Das ist ein Klischee. Nein, mir geht es um Zielstrebigkeit und Erfolgshunger im gesamten Verein.“

Der Manager bezieht seine aufrüttelnden Worte nicht auf jemanden speziell, sondern sieht es mehr als Motivation für alle Mitarbeiter. Boldt will voran gehen und jeden mitnehmen, beflügeln, um den größtmöglichen sportlichen Erfolg zu erreichen.

Lust auf Veränderung

Denn der stelle sich nur ein, wenn alle im Klub an einem Strang zögen.
Mutig, ehrgeizig nach vorne schauen, nicht auf ollen Kamellen ausruhen, Lust auf Veränderung haben und keine Angst: So stellt er sich Bayers Weg vor.

Und diesen müsse man mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein gehen. Boldt: „Auf vieles, was bei Bayer erreicht wurde, kann man stolz sein. Wir müssen diesen Stolz aber mehr nach außen tragen. Wenn ich im Ausland bin, ob beruflich oder privat, erkennt man immer öfter Menschen mit Bezug zu Bayer 04.Wir müssen uns nicht kleiner machen als wir sind! Wir sind doch wer – und wir wollen noch mehr! Jedes neue Erfolgserlebnis erzeugt eine neue Eigendynamik.“

Der Manager weiß, dass er damit vielleicht bei dem einen oder anderen aneckt. Doch sein Weckruf erfolgt nicht, um zu verärgern, sondern, „weil mir Bayer am Herzen liegt. Ich habe hier 2003 als Praktikant angefangen. Ich hänge an diesem Klub.“

Bis 2019 steht der gebürtige Nürnberger noch bei der Werkself unter Vertrag. Klubs wie Mainz 05 klopften offenbar bei ihm zuletzt an. „Ja, es gab immer mal Anfragen anderer Vereine“, bestätigt Boldt,

„aber ich habe bei Bayer noch einiges vor, und das ist was zählt. Alles andere interessiert mich momentan nicht. Wir können hier noch viel mehr erreichen. Und zwar alle im Verein zusammen!“

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