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Doppelwirbel: Baggert Rangnick an Bayer-Trainer Schmidt?

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In Mainz saß Roger Schmidt hinter Glas und hatte einen Aufpasser.

Foto:

Bongarts/Getty Images

Leverkusen -

Roger Schmidt (48), Bayers für drei Spiele gesperrter Trainer, war auch am Montag nicht auf dem Rasen zu sehen. Er habe Besprechungen, ließ Klubsprecher Dirk Mesch verlauten.

Man erfuhr also nicht, wie es sich für den Coach  anfühlte in Mainz, hinter dicken Glasscheiben die  ernüchternde 1:3-Pleite zu verfolgen.

Am Mittwoch gegen Bremen wird Schmidt wieder in einer Loge sitzen müssen. Er darf sein  Team nicht coachen. Am Samstag in Augsburg sitzt er den Rest der Strafe aus. Für Bayer keine einfache Situation.

Es kommt noch dicker

Mitten drin im Wirbel um Schmidt kommt diese Nachricht. Der vom Brausemilliardär Dietrich Mateschitz  (Vermögen: 11 Milliarden Euro) gesponserte Zweitliga-Spitzenreiter Red Bull Leipzig will Schmidt im Sommer verpflichten.

Allerdings ginge das nur gegen eine  Ablösesumme in Millionenhöhe. Denn Schmidt hat bei Bayer einen Vertrag bis 2019.

Geld spielt bei den Bullen aber kaum eine Rolle. Wenn sie jemanden haben wollen, kaufen sie  ihn sich.

Leipzigs Trainer und Sportchef Ralf Rangnick (57) könnte sich an Bayer revanchieren. Schließlich musste er 2014 als Sportchef von Red Bull Salzburg Schmidt unfreiwillig nach Leverkusen ziehen lassen. Für eine Ablöse von 1,5 Millionen Euro.

Nachdem Schmidt Bayer zusagte, erklärte Rangnick allerdings fair: „Ich kann Roger Schmidt verstehen, dass er diesen Weg gewählt hat.“

Rudi Völler bleibt gelassen

Wie reagiert man bei Bayer? Sportchef Rudi Völler: „Von einem Interesse aus Leipzig weiß ich nichts. Das sind nur Gerüchte.“ Außerdem betonte er, dass man trotz der „schwierigen Situation“ an Schmidt nicht zweifle. 

„Wir haben einen Klasse-Trainer. Wir gehen gemeinsam mit ihm da durch.“