Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.

Alle weg!: Leverkusen in der Sponsoren-Krise

Bayer04 Promobild

Bernd Leno, Lars Bender und Stefan Kießling (v.l.) posieren vor einem roten Opel. Das Sponsoring endet bald - wie auch das der anderen im Foto geschwärzten Geldgeber.

Leverkusen -

Das Trainingslager in den USA war  für Bayer 04 Leverkusen ein voller Erfolg. Es gab eine Chicharito-Mania, der Bundesligist verkaufte 5000 Trikots des mexikanischen Superstars.

Und Trainer Roger Schmidt (48) versprach: „Wir werden in der Rückrunde besser spielen als in der Hinrunde.“

Zu Hause allerdings wartet auf die Bayer-Bosse viel Arbeit. Nach Sportartikelausrüster Adidas und dem koreanischen Hauptsponsor LG wird auch Opel sein Engagement  in diesem Sommer beenden.

Nach unseren Informationen werden die Rüsselsheimer den in fünf Monaten auslaufenden Vertrag nicht mehr verlängern. 

Nach vier Jahren guter Zusammenarbeit muss sich Leverkusen trotz sportlich erfolgreichen Jahren national und international  einen neuen Premiumsponsor suchen.

Adidas spart für Nationalmannschaft

Der Klub steckt in einer Sponsoren-Krise. Drei wichtige Partner brechen weg – das trifft Bayer hart.

Dafür gibt es aber auch Gründe. Die ganz großen Klubs wie Bayern München oder – mit  Abstrichen – auch Borussia Dortmund, Schalke 04 oder VW-Verein Wolfsburg, schöpfen im Kampf um die Großsponsoren den Rahm ab.

Klubs wie Bayer haben trotz sportlicher Erfolge immer größere Probleme, Partner zu finden, die sich mit Millionen engagieren.

Dazu kommt: Auch die Nationalmannschaft wird immer mehr zu einem Konkurrenten.

Adidas hat sich bei einem halben Dutzend deutscher Klubs rausgezogen, um Millionen freizuschaufeln, die in die Verlängerung des 2018 auslaufenden Vertrages mit dem DFB fließen sollen.

Einigung mit Jako

Geschätzte 800 Millionen Euro soll den Herzogenaurachern ein neuer 10-Jahres-Vertrag wert sein. Für viele Klubs bleibt da nicht mehr viel übrig.

Einen kleinen Erfolg gibt es aber doch noch. Mit Jako hat Bayer einen Adidas-Ersatz gefunden, eine Einigung soll bereits erzielt worden sein.

Zwar habe das kleine Unternehmen aus Baden-Württemberg keinen schillernden Namen, finanziell allerdings sei das Engagement durchaus interessant, war zu hören.


Es gibt neue Nachrichten!

Wir haben neue Artikel für Sie. Möchten Sie jetzt die aktuelle Startseite laden?