Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.

5:1: Fohlen ballern sich gegen Werder in Karnevals-Rausch

14908A00DFBDCFAD

Lars Stindl und Co. haben eine deutliche Antwort auf dem Platz gegeben.

Foto:

dpa

Mönchengladbach -

Schon vor dem Anpfiff Schunkel-Alarm im Fohlen-Stall.

Die Nordkurve singt an Karneval lauthals die Gladbach-Version vom „Trömmelche“ („Kölle steigt ab!“). Prinz Michael II und Prinzessin Niersia Monika brüllen mit.

Auf dem Platz geht dann auch die Post ab. Die Fohlen voll im Attacke-Modus, der von Kapitän Havard Nordtveit angekündigte Ketchup-Effekt ist da. Beim VfL kommt endlich wieder alles raus. Volle Power.

Irre Kombination im ICE-Tempo, Mittelfeld-Juwel Mo Dahoud (nach schwerer Handverletzung wieder dabei) mit Spitzenpass auf Hazard, der legt messerscharf aus vollem Lauf auf den freien Stindl. Patsch, drin, 1:0 für die Elf vom Niederrhein.

Und war kam von Bremen?

Der Ex-Kölner Ujah ballert an den Pfosten, aber steht dabei deutlich im Abseits. Schiri Stegemann hat’s gesehen.

Wieder die Fohlen. Raffael zieht ab, Werder-Keeper Wiedwald mit Flutschfinger-Einlage. Doch die Kugel rutscht nicht ganz über die Linie. Das „Hawk-Eye“ hat“s gesehen: Kein Tor!

Wenige Augenblicke später rappelt es dann doch. Johnson und Raffael spielen die Bremer-Defensive schwindelig, Dahoud passt per Außenrist auf Christen, der ganz lässig zum 2:0 einschiebt.

Kurz darauf ist Pause – und Bremen hat Dusel, dass Borussia noch weitere Chancen hat liegen lassen. Zweiter Durchgang, weiter stürmische Fohlen. Wiedwald erneut machtlos, als nach einer Raffael-Ecke Christensen frei zum Kopfball kommt. 3:0, erster Liga-Doppelpack des Dänen.

Hinteregger macht es kurz spannend

Bremen eigentlich mausetot – bis Hinteregger ungeschickt Öztunali im Strafraum legt. Elfer Werder, den Pizarro sicher zum 3:1 verwandelt. Kurzes Zittern im Fohlen-Stall.

Bis Vestergaard im Sechzehner Stindl umsenst. Wieder Strafstoß. Den haut Raffael zum 4:1 rein. Noch mal wiehern die Fohlen: Nordtveit ballert das 5:1 heraus.

Trainer Schubert: „Wir haben über die gesamte Spielzeit klar dominiert. Das war sehr eindrucksvoll.“