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2:2 in Augsburg: Tore von Raffael und Johnson reichen Gladbach nicht zum erhofften Sieg

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Fabian Johnson rettete den Gladbachern einen Punkt.

Foto:

AP

Augsburg -

Puh, was ist das ein irrer Sonntags-Kick gewesen! 2:2 endet das Duell zwischen Augsburg und Gladbach. Unterhaltsam, munter, kurzweilig. Rauf und runter – alles gebongt!

Aber: Mensch Fohlen, was sind das mal wieder für Defensiv-Aussetzer gewesen? Wie schon in Hamburg schenkt der VfL auch in der Fuggerstadt nach einer Führung Punkte ab. Die am Ende im Kampf um die Champions-League-Plätze noch richtig weh tun können.

Fakt ist: Auswärts sind die Fohlen derzeit keine Liga-Spitze. Auffällig: Die Augsburger, denen immerhin die Europa-League-Schlacht von Liverpool samt bitterem Knock-out in den Knochen steckt, präsentieren sich frischer und hungriger auf den Dreier. Laufen mehr, gewinnen mehr Zweikämpfe.

Borussias Manager Max Eberl: „Wir können mit dem 2:2 gut leben. Es gab viele Chancen und Fehler auf beiden Seiten.“ Bereits zur Pause hätte es 2:2 stehen können. Hazard lässt die Fohlen-Führung liegen, ehe es Raffael besser macht und zum 1:0 trifft. Noch einmal Hazard, der ein tolles Solo nicht vollenden kann.

Auf der anderen Seite verdaddelt Finnbogason (Patzer Nordtveit) ein dickes Ding, zudem ballert Bobadilla an den Pfosten. Pause – in deren Anschluss die Fohlen-Defensive noch im Schnarch-Modus verweilt. Drei Minuten reichen Augsburg, um die Nummer zu drehen.

Die Fohlen helfen mit: Wendt verhindert eine Flanke nicht, Christensen lässt Finnbogason ungehindert einköpfen – 1:1. Wenige Augenblicke später der nächste Aussetzer: Tag der offenen Tor, Caiuby sagt Danke, 2:1 Augsburg. Gladbach wacht auf, schöner Angriff, Elvedi auf Johnson, drin, 2:2.

Durchatmen bei Coach Andre Schubert. „Es ist sehr positiv gewesen, dass die Mannschaft nach den beiden schnellen Gegentoren so gut zurückgekommen ist.“ Zuerst Wendt, dann Xhaka – Gladbach hat zwei weitere Chancen, um doch noch zu gewinnen. Und gaaaanz viel Dusel, als Sekunden vor dem Abpfiff Finnbogason nur den Pfosten trifft. Aus. Fohlen-Kapitän Xhaka: „Wir wollten mehr, müssen aber mit dem 2:2 zufrieden sein.“