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17,5-Mio-Transfer Freundin Caro lockte Reus nach Dortmund

Marco Reus knutscht Caro – hier feierten sie ein Gladbach-Tor gegen Dortmund.

Marco Reus knutscht Caro – hier feierten sie ein Gladbach-Tor gegen Dortmund.

Foto:

IMAGO Lizenz

Mönchengladbach/Dortmund -

Das ist der Hammer gleich zu Beginn des Jahres! Der europaweit begehrte Marco Reus verlässt Gladbach jetzt doch schon im Sommer, wechselt zur neuen Saison bis 2017 zu Borussia Dortmund.

Reus im Galopp zu Klopp – dabei besaß der Nationalspieler bei den Fohlen noch einen Vertrag bis 2015, hatte zuletzt mehrfach betont, dass er von einem vorzeitigen Transfer nichts wissen will. Jetzt zieht es den gebürtigen Dortmunder doch schon ab Juli in die Heimat. Dortiges Jahresgehalt: geschätzte 6 Millionen Euro.

„Es wird mir wehtun, dieses für mich wichtige, gute Umfeld zu verlassen. Es war mir wichtig, mit Gladbach fair und offen umzugehen und kein langes Versteckspiel zu treiben“, sagte Reus.

„Ich habe mich entschieden, dass ich in der kommenden Saison den nächsten Schritt machen und bei einem Verein spielen möchte, der um die Meisterschaft mitspielt und mir die Garantie gibt, in der Champions League zu spielen. Diese Chance sehe ich in Dortmund. Das ist keinesfalls eine Entscheidung gegen Gladbach.“

Immerhin dürfen sich die Fohlen mit der festgeschriebenen Ablöse von 17,5 Millionen Euro trösten.

Trainer Lucien Favre war dennoch sichtlich bedient: „Reus ist vor dem Training am Mittwoch zu mir gekommen und hat gesagt, dass er den Verein verlassen wird. Ich finde das sehr ehrlich. Aber das ist keine gute News für uns. Wir müssen das akzeptieren. So ist das Geschäft. Punkt, fertig.“

Bis zuletzt hatte Gladbach alles versucht, sein Juwel zu halten. „Der Verein ist über seine Schmerzgrenze gegangen“, so Sportdirektor Max Eberl. „Aber Marco hat seine Gründe ausführlich erklärt, und das kann ich bei aller Enttäuschung nachvollziehen. Weltklassespieler wollen bei Weltklasseklubs spielen, und Marco ist für mich ein Weltklassespieler.“

Nach EXPRESS-Informationen bot Eberl eine Gehaltserhöhung von 1 Million Euro an - vergeblich. Trauer in Gladbach, Jubel beim BVB. „Mit Marco Reus verpflichten wir unseren absoluten Wunschspieler für die Offensive“, so Sportdirektor Michael Zorc.

Doch Reus soll im neuen BVB-Vertrag eine Klausel haben, wonach er bereits nach dem 2. Vertragsjahr für ca. 30 Mio wechseln darf.