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Wegen AfD-Parteitag: FC-Kritik am Maritim: „Meinung deutlich zum Ausdruck gebracht“

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„Spürbar anders.“ Das FC-Logo in der Eingangshalle des Maritims bei der Karnevalssitzung 2016

Foto:

Herbert Bucco

Köln -

Am 22. und 23. April will die rechtspopulistische AfD ihren Parteitag im noblen Kölner Maritim-Hotel abhalten. Doch Tag für Tag wächst der Widerstand in der Stadt: „Köln stellt sich quer“, „Kein Veedel für Rassismus“ und die AG „Arsch huh“ haben bereits zu Gegendemos aufgerufen – bis zu 30.000 Menschen werden erwartet.

FC ist ebenfalls im Maritim

Nun hat sich auch der 1. FC Köln in die Fraktion der Kritiker eingereiht. Der Klub, der seine alljährliche Karnevals-Sitzung ebenfalls im Maritim ausrichtet, wendete sich an die Hotel-Leitung. „In einem gemeinsamen Brief von Vorstand und Geschäftsführung haben wir unsere Meinung deutlich zum Ausdruck gebracht“, erklärte Alexander Wehrle gegenüber dem EXPRESS.

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FC-Finanz-Geschäftsführer Alexander Wehrle

Foto:

Eduard Bopp

Zwar machte er keine genauen Details zum Inhalt – wohl auch weil der 1. FC Köln laut Vereinssatzung politisch neutral bleiben muss – doch es dürfte sich um die Werte gedreht haben, für die der FC steht und die AfD eben nicht: Toleranz und Vielfalt.

Dass das Maritim nun angekündigt hat, künftig keine AfD-Veranstaltungen mehr ausrichten zu wollen und dem thüringischen Landesvorsitzenden Björn Höcke Hausverbot erteilte, wird in FC-Kreisen wohlwollend zur Kenntnis genommen.