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Tottenham-Flirt immer heißer: Kevin Wimmers Abschied rückt näher

Noch spaßen sie gemeinsam: Kevin Vogt herzt Kevin Wimmer. Im Sommer wird der Österreicher wohl auf die Insel wechseln.

Noch spaßen sie gemeinsam: Kevin Vogt herzt Kevin Wimmer. Im Sommer wird der Österreicher wohl auf die Insel wechseln.

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Eduard Bopp

Köln -

Die tolle Abwehr-Schlacht im Signal-Iduna-Park verleitete die sportlichen Leiter zu Lobeshymnen - insbesondere fürs Innenverteidigergespann mit Dominic Maroh (28) und Mergim Mavraj (28).

„Mich freut es wirklich gerade für Mergim, dass er sich so nahtlos eingefügt hat“, sagte Trainer Peter Stöger (48). „Jetzt werden wir die Woche über sehen, wer Samstag spielt. Noch spielt aber keine Rolle, wer im Sommer noch da ist - und wer nicht.“

Denn während Mavraj seinen bis 2017 laufenden Kontrakt sicher weiter erfüllt, dürfte Kevin Wimmer (22) dem Lockruf der Insel folgen.

Der souveräne Auftritt dürfte die Bosse deshalb auch gefreut haben, weil es zeigte: Zur Not geht es auch ohne Wimmer, der vor seiner Hinausstellung gegen Eintracht Frankfurt keine Bundesliga-Minute beim Aufsteiger verpasst hatte.

Dass der Abwehr-Shootingstar den Verein im Sommer verlässt, gilt inzwischen als sicher. Tottenham Hotspur ist sich nach EXPRESS-Informationen mit dem Österreicher einig, schon bald dürften die Briten auch beim FC Nägel mit Köpfen machen.

Sportchef Jörg Schmadtke (51) steht in engem Kontakt zu Wimmers Berater Jürgen Werner. Dass der Innenverteidiger kürzlich eine Trainingseinheit sausen lassen durfte, um auf die Insel zu fliegen, zeigt, wie transparent die Verhandlungen geführt werden,

Trotzdem soll Wimmer natürlich im Abstiegskampf weiter eine zentrale Rolle einnehmen. „Er spielt jetzt erst einmal bis Sommer bei uns und dann sehen wir weiter“, sagt Schmadtke, der als Ablöse auf einen zweistelligen Millionen-Betrag von den Engländern hoffen darf, schließlich läuft Wimmers Vertrag bis 2019. Schmadtke: „Ich habe immer gesagt, dass es für alles bei uns Grenzen gibt, und wenn jemand über diese Grenzen geht, dann werden wir auch mal Spieler verkaufen müssen. Das ist leider das Geschäft.“