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Sturm-Not zu groß: FC baggert an Frankfurts Rob Friend

Zuletzt weg vom Fenster, bald beim FC? Frankfurts Rob Friend.

Zuletzt weg vom Fenster, bald beim FC? Frankfurts Rob Friend.

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dpa

Köln -

„Ja, wir haben die Augen offen gehalten für einen Stürmer.“ Soweit Vize-Präsident Toni Schumacher am Donnerstag. Nach EXPRESS-Informationen ist besagter Mann gefunden: in Rob Friend (31).

Der Angreifer ist bei Eintracht Frankfurt aussortiert. Coach Armin Veh will ihn loswerden. Da kommt ihm die Sturm-Not des FC gerade recht.

Denn außer Top-Einkauf Thomas Bröker strahlt in Kölns Offensive niemand Gefahr aus. Weder Chong Tese noch Mikael Ishak haben je in einem Punktspiel für den FC auch nur ein einziges Tor geschossen. Die Not ist groß – deshalb baggert der FC jetzt massiv an Friend, der Kölns Verteidiger Kevin McKenna aus der kanadischen Nationalelf kennt.

Dass er treffen kann, hat er bewiesen, allerdings ist es lange her. 24-mal traf der Schlaks in Liga 2 insgesamt, für Gladbach, Berlin und Frankfurt. Nun soll er Köln helfen.

Schumacher sagt allerdings auch: „Es muss auch wirtschaftlich passen. Wir haben mit Kaderplaner Jörg Jakobs gesprochen. Er hat gesagt, es macht nur ein Spieler Sinn, der in unsere Spielauffassung passt. Sonst warten wir halt bis zum Winter, und hoffentlich platzt ja auch bei unseren Jungs bald der Knoten.“

Die Chancen stehen gut, dass die Eintracht dem klammen FC in Sachen Friend-Gehalt entgegenkommt. Von den geschätzten 80.000 Euro Monatssalär soll der FC nicht alles übernehmen. Eine Entscheidung steht kurz bevor. Schließlich schließt Freitag der Transfermarkt.

Eine Trennung von Alexandru Ionita steht kurz bevor: Der zur U23 verbannte Rumäne wird von Drittliga-Schlusslicht Rot-Weiß Erfurt umworben.

Christopher Buchtmann ist schon weg. Der Junioren-Nationalspieler wechselt ablösefrei zu Ligarivale St. Pauli. Gegen den spielt der FC nach der Länderspielpause.