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Sportchefs unter sich: Schmadtke und Eberl im Derby-Diskurs: „Das tut weh“

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Max Eberl und Jörg Schmadtke im Austausch.

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imago/DeFodi

Die Derby-Emotionen waren noch nicht ganz abgekühlt, da mussten Jörg Schmadtke und Max Eberl schon ausgiebig vor laufender Kamera diskutieren.

Die beiden Sportchefs des 1. FC Köln bzw. Borussia Mönchengladbach sprachen im „Sportstudio“ über das Derby und den Saisonverlauf ihrer Clubs.

Unmittelbar nach dem Duell im Borussia-Park (0:1) fuhren die beiden gemeinsam im Auto nach Mainz. Auf die Frage, ob sich die beiden dabei über Fußball unterhalten hätten, stichelte Schmadtke augenzwinkernd: „Über Fußball reden? Das ist mit ihm ja nicht möglich.“

Eberl zur Stimmung: „Es war definitiv anders. Leider!"

Beide Manager waren ein wenig enttäuscht, dass die Stimmung bedingt durch den Fanboykott nicht immer Derby-Charakter hatte. „Es war definitiv anders. Leider, denn solche Derbys leben von den Emotionen“, sagte Eberl.

Schmadtke meinte, er habe zwar Verständnis für die Fans, die mehr Rechte einfordern.

„Aber Ursache und Wirkung muss man sich anschauen“, so der 51-Jährige: „Fakt ist, dass es ein Vergehen gab, das von Kölner Fans ausging. Trotzdem: Wir hätten gerne unsere Fans dabei gehabt, und zwar in voller Stärke.“

Schmadtke: „Das tut weh“

Bei Schmadtke saß der Stachel nach der Derby-Pleite auch am späten Abend immer noch tief. „Das tut weh. Aber morgen früh ist das weg“, so der FC-Sportchef: „Es bleibt ja keine Zeit zum Trauern. Wir müssen die Dinge analysieren, und Montag geht es weiter.“

Wie das entscheidende Tor durch Mo Dahoud entstehen konnte, erklärte Schmadtke auf seine eigene Art: „Die Lücke war einfach zu groß. Da wären Max und ich auch noch durchgekommen.“

Eberl hingegen war einfach nur erleichtert: „Wir haben es natürlich mitbekommen, dass um uns große Gewitter-Szenarien gebaut wurden. Aber so schlimm war es wohl nicht.

Wir sind eine Mannschaft, die sich entwickelt. Wir können noch nicht stabil um die Champions League mitspielen. Jetzt sind wir froh, die vergangenen beiden Heimspiele gewonnen zu haben. Darauf wollen wir aufbauen.“

Schmadtke zu Eberl: Bleibt Xhaka in Gladbach?

Auf die scherzhafte Frage des Moderators, ob Granit Xhaka im Sommer zum FC wechseln würde, antwortete Eberl: „Das kann ich zu hundert Prozent ausschließen.“

Schmadtke hakte sofort ein: „Bleibt Xhaka denn in Gladbach?“ Eberl: „Das kann ich nicht ganz so leicht ausschließen. Ich weiß nicht, was im Sommer kommt.“