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Gegen Gladbach: So begründen die FC-Fans den Derby-Boykott

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So leer sah es beim Hinspiel zwischen dem 1.FC Köln und Borussia Mönchengladbach aus. Nun droht ein ähnliches Szenario im Rückspiel.

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imago/Moritz Müller

Köln -

Sie hatten es schon angekündigt, jetzt wurde es offiziell verkündet: Wegen der Limitierung der Auswärtskarten sowie der Personalisierung der Tickets haben die organisierten Kölner Anhänger sich zu einem Derbyboykott entschlossen.

„Nehmen es nicht hin, als Sicherheitsrisiko eingestuft zu werden“

„Auch wenn wir uns als Fanszene aufgrund der Geschehnisse beim letzten Gastspiel in Mönchengladbach hinterfragen mussten, nehmen wir es nicht hin, nun als «Sicherheitsrisiko» eingestuft zu werden“, hieß es in der Stellungnahme von „Südkurve 1. FC Köln“, in der viele Ultragruppierungen vertreten sind.

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Gästeblock im Hinspiel verwaist

Im Hinspiel war der Gästebereich des RheinEnergieStadions weitgehend leergeblieben. Ob das in Mönchengladbach auch so ist, wird sich zeigen. 2700 Karten, also 5 statt der sonst üblichen 10 Prozent, darf der 1. FC Köln an seine Anhänger abgeben.

Dort hofft man, dass sich nun mehr „normale“ Fans an den Niederrhein aufmachen. Damit dürfte zumindest feststehen: Auch das Rückspiel dürfte ein ruhiges Derby werden…