Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.

Bundesliga-Topspiel: Darum ist der FC besonders heiß auf die Eintracht

Neuer Inhalt (102)

So wollen die Kölner auch gegen Frankfurt wieder feiern.

Foto:

imago/Team 2

Es ist der Premium-Termin der Bundesliga. Samstagabend, 18.30 Uhr.  Die TV-Experten-Runde um Lothar Matthäus sitzt am Spielfeldrand, ganz Fußball-Deutschland schaut zu.

Doch seit zehn Spielen gewinnt der 1. FC Köln nicht auf der großen Bühne. Am Samstag, am 68. FC-Geburtstag, soll gegen Eintracht Frankfurt der Top-Spiel-Fluch beendet werden.

„Die Niederlage ist abgehakt“

Vor fünf Jahren ging der FC zuletzt an einem Samstagabend als Sieger vom Platz. Danach folgten vier Unentschieden und sechs Pleiten. Eine der bittersten sogar im Hinspiel gegen – ausgerechnet – Eintracht Frankfurt. „Die Niederlage ist abgehakt“, sagt FC-Trainer Peter Stöger (49) über das traurige 2:6 in Hessen.

Damals zerlegte die Eintracht-Offensive die kölsche Abwehr, auch die angekündigte Über-Vorsicht bei Torjäger Alex Meier half nicht.  Er traf dreifach, doch nun soll sein Tor-Hunger gegen den FC gestillt werden. „Wir müssen nah dran sein, wenn er im 16er lauert“, sagt Abwehr-Ass Dominique Heintz (22) vor dem nächsten Duell.

Gut für den FC: Nur eines seiner elf Saisontore schoss Meier in der Fremde, sonst traf er nur bei Heimspielen.

Neuer Inhalt (104)

Alex Meier ist der große Star bei der Eintracht.

Foto:

imago/Jan Huebner

Eintracht ist mehr als Alex Meier

Dennoch darf man die Hessen nicht nur auf ihren Top-Stürmer reduzieren. Das weiß auch Stöger. „Wir erwarten einen Gegner, der schwer auszurechnen ist. Frankfurt ist eine Mannschaft, der man immer zutrauen muss, Spiele zu gewinnen. Um ein erfolgreiches Spiel machen zu können, werden wir eine ähnliche Leistung bringen müssen wie zuletzt in unseren Auswärtsspielen.“

Auf der nächsten Seite: So heiß ist Stöger auf den Sieg

So heiß ist Stöger auf den Sieg

Und da war der FC zweimal kurz vor dem ersten Sieg im Jahr 2016. Doch gegen Wolfsburg und Hamburg sprang jeweils nur ein Punkt trotz Überlegenheit heraus. „Wenn du einen Dreier haben willst, musst du eben noch einen draufsetzen“, gibt Stöger seinen Spielern mit auf den Weg.

Und weiter: „Nach dem nicht idealen Auftakt gegen Stuttgart haben wir zwei ordentliche Auswärtsspiele gemacht. Wir hätten beide Spiele auch gewinnen können, von der Punkteausbeute sind wir daher nicht ganz zufrieden.“

Neuer Inhalt (105)

Peter Stöger ist schon mächtig heiß auf die Partie.

Foto:

imago/Eibner

Nur Svento fehlt

Nun kann der FC einen großen Schritt machen. Mit einem Sieg und 29 Punkten wäre der Abstand auf den Keller enorm – bei idealem Verlauf könnten es zehn Zähler auf den Relegationsplatz sein. „Wir können mit einem Sieg ein Loch in der Tabelle reißen“, sagt Stöger.

Und personell hat er die Qual der Wahl. Nur Dusan Svento (30) fehlt, mit Matthias Lehmann (32) kehrt der Kapitän zurück. Sein Startelf-Comeback ist sicher. Dafür muss Leonardo Bittencourt (22) um seinen Stammplatz zittern, weil Winter-Neuzugang Filip Mladenovic (24) mächtig Dampf macht.

„Es sind mehrere Varianten möglich. Wir versuchen, die bestmögliche Formation für den FC auflaufen zu lassen“, sagt Stöger. „Es fällt mir natürlich schwer, Spielern zu sagen, dass sie nicht dabei sind, aber für den Klub ist das gut.“

Am Samstagabend kann der FC einen großen Schritt machen – und sich selbst zum Geburtstag beschenken.

nächste Seite Seite 1 von 2