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Born staubt ab: Paderborn-Pleite, aber freuen dürfen wir uns trotzdem

Und alle so „Häh!?“ Jonas Hector und ich hatten uns das irgendwie anders vorgestellt.

Und alle so „Häh!?“ Jonas Hector und ich hatten uns das irgendwie anders vorgestellt.

Foto:

imago/Eibner

Köln -

Endlich ist diese teuflische Winterpause vorbei. Endlich wird wieder ehrlicher, knallharter Zweitliga-Fußball gespielt.

Acht Wochen ist es her, dass uns unser glorreicher FC mit dem schönsten Weihnachtsgeschenk des Jahres in die Winterpause entlassen hat: dem 3:2-Sieg im Derby gegen Düsseldorf.

Aber dann, nach dem Höhepunkt, kam die Leere. Plötzlich fühlte ich mich wie ein 15-Jähriger, dem die erste große Liebe am Bahnsteig heiße Schweinereien ins Ohr flüstert, bevor sie dann mit dem Zug für acht Wochen im Schüleraustausch verschwindet.

Die schlimme Zeit des Wartens

Ich habe alles versucht, mir diese Zeit zu verkürzen, mich abzulenken. Dschungelcamp, Premier League, Super Bowl, „Game of Thrones“-Marathon. Alles umsonst. Nichts konnte meinen Kopf frei machen. Die eine Liebe lässt sich nicht ersetzen.

Dann kam endlich, endlich, endlich der 9. Februar. Endlich wieder Spieltag im Rhein Energie Stadion. Und zu Gast: Eine lustige Truppe aus Ostwestfalen. Der SC Paderborn. Mensch, dachte ich mir, bei dem Namen, das kann nur ein großartiger Nachmittag werden.

Dieses Gefühl nach Hause zu kommen

Wer schon einmal nach vier Wochen Urlaub über die A4 zurück nach Köln gekommen ist, kennt das Gefühl, wenn am Horizont zum ersten Mal die Domspitzen zu sehen sind. Es ist dieses Gefühl von nach Hause kommen. Ungefähr so fühlt es sich auch an, wenn man nach acht Wochen grausiger Winterpause die ersten Schritte aus dem Stadionumlauf auf die Südtribune macht.

McKenna, Geißbock Hennes, Michael Trippel... alle sind sie wieder da. Hach, ich freue mich sogar über die Jungs unten am Zaun mit ihren Megafonen. Auch wenn ich bei ihnen nie so wirklich sicher bin, feuern die gerade den FC an oder ist das die neue Single von den H-Blockx..?

Dann wird’s ernst: Die Hymne klingt super, die Stimmung ist stark. Wahnsinn. Über 48.000 Zuschauer gegen Paderborn. Wer braucht da schon beklebte Schwebebahnen?

Wie die Paderborner dann allerdings zum Spielverderber wurden und warum man sich trotzdem freuen kann - auf der nächsten Seite weiterlesen!

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