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1:1 in Ingolstadt: Modeste rettet dem 1. FC Köln einen Punkt

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Der Treffer von Anthony Modeste bescherte dem FC immerhin einen Punkt.

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dpa

Ingolstadt -

Der Angriffskoloss lag benommen in der Kabine. Anthony Modeste hatte erst den FC gerettet, dann aber von Robert Bauer einen Tritt abbekommen - und flog mit einem dicken Brummschädel nach Hause.

„Es ging ihm schon besser“, sagte Stöger, nachdem der Franzose auf dem Spielfeld k.o. gegangen war, nachdem er mit seinem elften Saisontor den 1:1-(0:1)-Endstand in Ingolstadt erzielt hatte.

Der grippekranke Sportchef Jörg Schmadtke war hinterher ehrlich: „Das Spiel war nicht gut. In der ersten Halbzeit haben wir viele Kontersituationen liegengelassen. Da ist noch Luft nach oben.“

Modeste der Matchwinner beim FC

Aber der FC stemmte sich gegen die drohende dritte Pleite in Serie und den Rückstand in Ingolstadt - und na klar, es war Anthony Modeste, der in der 72. Minute den ersehnten Ausgleich erzielte.

270 Minuten hatten die Kölner da  auf einen Torerfolg warten müssen, da schlug Kölns Lebensversicherung wieder zu:  Marcel Risse legte auf Modeste - und der erzielte per Kopf den Ausgleich. Er bleibt  mehr als an der Hälfte aller kölschen Treffer beteiligt -  einer wichtiger als der andere für den FC!

„Tony hat wieder gezeigt, wie wichtig er für uns ist“, sagte Yannick Gerhardt.  Schade nur, dass sonst keiner im FC-Kader annähernd diese Torgefahr versprüht. Ob Bittencourt, Gerhardt oder Hosiner - Modestes Nebenmänner mühten sich vergeblich.

FC begann gut

Dabei war der FC  wacher als zuletzt in die Partie: Yannick Gerhardt hätte gleich zu Beginn genauer auf Leo Bittencourt passen müssen (7.), Anthony Modeste bei seiner Gelegenheit entweder besser schießen oder passen müssen (10.).

Doch dann zeigten die Hausherren, dass sie durchaus in der Lage sind, eine groß gewachsene Innenverteidigung auch auszuspielen.  Immer näher kamen sie dem Kölner Tor, ehe Danny da Costa völlig frei flanken konnte, Lukas Hinterseer in der Mitte hineinrutschte  und das 1:0 markierte.

Stöger stolz auf sein Team

Dem liefen die Kölner lange hinterher - und erst als  der FC aufmachte, durften die 1500 Gäste-Fans jubeln. Und Hannes Löhr wäre auf die Moral der Truppe auch stolz gewesen. „Die Mannschaft gibt nie auf“, sagt FC-Trainer Peter Stöger. „Nach dem Ausgleich waren wir frischer, dem zweiten Tor näher. Aber ich kann mit dem Punkt leben. Er war wichtig für die Psyche.“

Nur Modeste hatte reichlich Kopfschmerzen. Teamkollege Gerhardt sorgte sich: „Hoffentlich hat er keine Gehirnerschütterung - das wäre bitter für uns!“

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