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„Fick dich DFB“: Staatsanwalt bestätigte: Plakat ist keine Straftat

Die Fortuna-Fans protestierten mit Transparenten gegen den Teilausschluss. Die Wortwahl gefällt dem DFB gar nicht.

Die Fortuna-Fans protestierten mit Transparenten gegen den Teilausschluss. Die Wortwahl gefällt dem DFB gar nicht.

Foto:

Bongarts/Getty Images

Düsseldorf -

„Wir arbeiten das intern auf und schreiben dem DFB eine Stellungnahme.“ Fortuna-Vorstand Sven Mühlenbeck erklärt, warum das Schmäh-Plakat („Fick dich DFB“) gegen Gladbach nicht aus dem Fan-Block entfernt wurde.

„Die Ansprachen unserer beiden Fanbeauftragten haben nicht gefruchtet. Das ganze Stadion war extrem angespannt nach der Karten-Tortur an den Eingängen. Dann gilt es abzuwägen: Riskierst du einen Einsatz? Nächste Konsequenz wären Ordner und Polizei gewesen. Aber wie wirkt sich das auf den Spielverlauf aus?“

Mühlenbeck weiter: „Wir haben bei Risikospielen einen Staatsanwalt in der Arena. Der hat gesagt, aus polizeilicher Sicht liege kein Straftatbestand vor, so dass wir nicht gezwungen sind einzugreifen. Letztlich ist es eine Vereinsentscheidung.“

Für die eine fünfstellige Geldstrafe fällig wird? Mühlenbeck: „Jetzt kommt die Stellungnahme. Dann prüft der DFB, ob ein Strafverfahren eingeleitet wird.“ Fortuna sucht den Dialog mit den Fans. Der Fortuna-Vorstand: „Es macht wenig Sinn, sich auseinanderdividieren zu lassen. Mit Ruhe und vernünftiger Diskussions-Kultur kommt man weiter als mit Hauruck-Aktionen.“