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Bei Weltmeisterschaft 2014: Torlinien-Technik wird in Brasilien eingesetzt

Der deutsche Torhüter Manuel Neuer schaut einem Schuss bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika hinterher. Der Ball war hinter der Linie und wurde dennoch nicht gegeben (Archivbild).

Der deutsche Torhüter Manuel Neuer schaut einem Schuss bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika hinterher. Der Ball war hinter der Linie und wurde dennoch nicht gegeben (Archivbild).

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dpa

Berlin -

Nun steht es fest: Der Fußball-Weltverband FIFA wird 2014 in Brasilien erstmals bei einer Weltmeisterschaft die Torlinien-Technologie einsetzen.

Nach dem erfolgreichen Test bei der Vereins-WM im Dezember 2012 wird die neue Technik auch beim Confederations Cup in diesem Sommer einem weltweiten Publikum vorgestellt, teilte die FIFA am Dienstag mit und bestätigte damit die bereits im Juli vergangenen Jahres getroffene Entscheidung.

Vier Anbieter streiten sich derzeit um den Zuschlag, darunter zwei deutsche Firmen. Eine Entscheidung, welche Technik zum Einsatz kommt, soll Anfang April fallen. Die Technologien Hawk-Eye und GoalRef sind bereits lizenziert und haben den „FIFA-Stempel“ als Zertifikat.

Wembley-Tor-Mythen und Torklau-Schlagzeilen sollen dann endgültig der Vergangenheit angehören. In jedem der zwölf WM-Stadien soll das neue System installiert werden. Ein zeitnaher Einsatz der technischen Hilfsmittel in der Champions- oder Europa League scheint derzeit ausgeschlossen. UEFA-Präsident Michel Platini hat sich bisher immer als Gegner der Technik gezeigt. Bei der Europäischen Fußball-Union gilt die Technik als sehr umstritten.