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Bayern gegen Dortmund: Irrer Nerd-Flitzer: Darum muss ich 4000 Euro Strafe zahlen

Nerd-Flitzer Kevin Kniel als Konrad Fladenbauer beim Spiel Bayern gegen Dortmund

Nerd-Flitzer Kevin Kniel als Konrad Fladenbauer beim Spiel Bayern gegen Dortmund

Foto:

dpa

Köln -

Der Nerd-Flitzer aus dem Hinspiel Bayern München gegen Borussia Dortmund: Eine Szene, die im TV rauf und runter lief – Millionen Zuschauer sahen Flitzer Kevin Kniel im 80er-Jahre-Outfit.

Fast vier Monate nach der Aktion bekam der 22-Jährige Post – vom Amtsgericht München und vom Rekordmeister Bayern München. Insgesamt muss Kevin eine 4000-Euro-Strafe bezahlen. Der Klub will 3000 Euro.

Doch wer ist dieser Kevin mit dem gelben Pikachu-Rucksack, dem bunten Pullover, den viel zu engen und zu kurzen Jeans und warum wurde er zum Flitzer?

Wir sprachen mit dem Heidenheimer, der sich selbst als Comedian bezeichnet.

„Mit dem Auftritt wollte ich meine 'Witz-Figur' mit dem Namen Konrad Fladenbauer bekannter machen. Ich war schon beim RTL-Supertalent, aber ich war denen nicht witzig genug“, sagt Kevin, der als Bedienung in der Gastronomie arbeitet.

„Und ich werde mich wieder als Nerd beim Supertalent bewerben, so lange, bis die mich nehmen.“ Klingt ein bisschen nach DSDS-Dauer-Nerver Menderes Bagci.

Sein Outfit besorgte sich Kevin übrigens im Internet: „Rucksack, Hose, Pullover – alles existiert nur einmal und ich hab's für jeweils einen Euro bei eBay ersteigert.“

Mit dem Lauf über das Spielfeld wollte er seiner Karriere einen Schub geben – Kevins Facebook-Seite und sein YouTube-Kanal bekamen viele neue Fans, aber der für das „Berühmt sein“ ist hoch.

„Bei den Bayern darf ich die 3000 Euro für die Einsatzkosten in Raten abstottern. Beim Amtsgericht geht es um Hausfriedensbruch“, erklärt Kevin.

Wie es jetzt Flitzer-mäßig weitergeht? Kevin geheimnisvoll: „Ich plane schon den nächsten Coup, abwarten.“ Auf jeden Fall will er den wohl berühmtesten Flitzer „Jimmy Jump“ übertreffen.