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4:5-Niederlage Die Panther drehen DEG den Saft ab

Daniel Kreutzer und Marian Bazany am Boden, John Laliberty segelt drüber.

Daniel Kreutzer und Marian Bazany am Boden, John Laliberty segelt drüber.

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Ovelgönne Lizenz

Düsseldorf -

Wild fluchend stapften die DEG-Spieler nach der überflüssigen 4:5-Niederlage zur Kabine – der Liga-Letzte hatte sich gegen Ingolstadt für eine engagierte Vorstellung einmal mehr nicht belohnt.

"Wir haben einige Sachen sehr gut gemacht, aber vier Tore in Unterzahl kassiert. So kannst du nicht gewinnen“, brachte Trainer Christian Brittig die Partie auf den Punkt, vor der es eigentlich gute Nachrichten gegeben hatte: „Wir machen hier weiter, wollen ein wichtiger Stein sein, aus dem dann hoffentlich für die DEG ein Haus entsteht“, meinte Stadtwerke-Vorstand Rainer Pennekamp.

Das Energie-Unternehmen verlängert seinen Sponsor-Vertrag um eine weitere Saison im sechstelligen Bereich (150 000 Euro). Dafür gibt es nun wieder mehr Hoffnung, die Stadtwerke sollen einen Domino-Effekt auslösen.

Und die DEG agierte anfangs auch wie elektrisiert, legte gegen die Panther ein höllisches Tempo vor. Gleich im ersten Überzahlspiel warf Käpt’n Daniel Kreutzer den Party-Generator an.

Den schalteten die Panther Dinger und Periard allerdings wieder aus. Nach Bernhard Ebners 2:2,sorgte Laliberte mit einem Doppelschlag kurz vor und nach der zweiten Pause für eine Panther-Entladung, ehe Youngster Daniel Fischbuch mit dem Anschluss noch einmal für eine DEG-Spannungsspitze sorgte, die in einer irren Szene gipfelte: Der Schlagschuss-Hammer von Thomas Gödtel traf die Hand von Teamkollege Ashton Rome, landete dann zum 4:4 im Tor.

„Dabei wurde das End-Glied seines Ringfingers gesprengt, auch der Daumen ist stark angeschwollen. Er musste ins Krankenhaus“, so DEG-Teamdoc Ulf Blecker. Noch übler: Ficenec drehte den Gastgebern in Drittel drei mit seinem Siegtor endgültig den Saft ab.