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4:5 gegen Mannheim: Bittere DEG-Pleite und Boos vor Karriereende

Henry Martens liegt neben Torwart Bobby Goepfert verzweifelt auf dem Eis.

Henry Martens liegt neben Torwart Bobby Goepfert verzweifelt auf dem Eis.

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Ovelgönne

Düsseldorf -

Diese junge, wilde, geile Truppe ist einfach unglaublich. Ohne Sieben lieferte die DEG Krösus Adler Mannheim einen irren Fight und musste sich am Ende unglücklich mit 4:5 geschlagen geben. „Auf dieses Team können wir nur stolz sein“, meinte Manager Walter Köberle.

Symptomatisch die Szene zur zwischenzeitlichen 3:2-Führung in der 28. Minute, der den Dome zum Brodeln brachte: Youngster Alex Preibisch mit einem Blitzantritt, gekonnt schubste der 19-Jährige den Puck vor den „Adlerhorst“, Bubi Manuel Strodel schmiss sich rein und „würgte“ die Scheibe ins Tor – das ist die neue DEG. Unfassbar, wie gerade die Jungen, die niemand vor der Saison wirklich auf der Rechnung hatte, für Furore sorgen.

Leider kam dann die Show von Yannick Lehoux, der die DEG mit drei Treffern innerhalb von sieben Minuten im Schlussabschnitt praktisch alleine abschoss. Bostroms Anschluss kam zu spät.

Zu allem Überfluss muss Oldie Tino Boos wohl seine Karriere beenden: „Die alte Verletzung ist wieder aufgebrochen. Ich glaube nicht, dass ich noch einmal spielen kann. Das ist extrem deprimierend, ich wollte etwas bewirken. Aber ich denke bei jedem Schritt nach, habe ständig Schmerzen – so kann ich dem Team nicht helfen.“