Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.
  • auf Facebook
  • auf Twitter

2:2 in Donezk Hummels köpft das Tor zum Viertelfinale weit auf

Mats Hummels jubelt nach seinem späten Treffer zum 2:2.

Mats Hummels jubelt nach seinem späten Treffer zum 2:2.

Foto:

Bongarts/Getty Images Lizenz

Donezk -

Dank eines spektakulären Luftloch-Tores von Robert Lewandowski und eines Kopfball-Treffers von Mats Hummels hat sich Borussia Dortmund eine ausgezeichnete Ausgangsposition fürs Erreichen des Viertelfinals in der Champions League verschafft!

Ein 2:2 beim ukrainischen Meister Schachtjor Donezk bietet der Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp im Rückspiel noch alle Möglichkeiten.

Und was das für ein Treffer des in der Bundesliga für drei Spiele gesperrten Polen Lewandowski war! Kapitän Dario Srna hatte Donezk zunächst mit einem Freistoßtor 1:0 in Führung gebracht (31.). Zehn Minuten später schlug Dortmunds Torjäger zu.

Nach einem Pass von Mario Götze wollte Lewandowski sofort abziehen, trat jedoch ein Luftloch! Die Schachtjor-Gegenspieler Tschygrynski und Fernandinho rannten sich beim Abwehrversuch gegenseitig um, Lewandowski kam so völlig überraschend wieder in Ballbesitz und konnte sich in Ruhe die Ecke aussuchen, netzte ungehindert zum 1:1 ein.

„Eigentlich hatten wir mehr gute Tormöglichkeiten und das Spiel weitgehend im Griff“, meinte BVB-Manager Michael Zorc zur Halbzeit.

Dann brachte Donezk Joker Douglas Costa ins Spiel (für den Neueinkauf Taison) – und sechs Minuten nach seiner Einwechslung traf ausgerechnet Costa zum 2:1 für Schachtjor.

Mats Hummels hatte sich bei einem langen Flankenball verschätzt, Schmelzer konnte Costa nicht mehr am Torschuss hindern.

Hummels machte seinen Fehler aber umgehend wieder gut. Der Verteidiger rückte bei einem Eckball von Schmelzer mit auf und erzielte per Kopf den 2:2-Ausgleich (87.). Wahnsinn! Der BVB kann’s jetzt packen.

Dennoch meinte Hummels selbstkritisch: „Beim 1:2 sehen Schmelzer und ich blöd aus. So ein Fehler darf nicht passieren. Das 2:2 war dann für mich persönlich sehr schön, Schmelle und ich haben unseren Fehler wieder gut gemacht.“

Fan-Flieger verunglückt – fünf Tote

Vor dem Anpfiff gab’s eine Gedenkminute für die Opfer eines Flugzeugunglücks auf dem Flughafen Prokofjew in Donezk. Ein Charter-Flieger aus Odessa (Antonow An-24) mit Fans, die das Spiel besuchen wollten, schoss bei der Landung im Nebel über die Landebahn hinaus und zerbrach.

Neben den fünf Toten wurden bis zum Abend zwölf Verletzte gezählt. „Eine schreckliche Nachricht“, meinte auch BVB-Trainer Jürgen Klopp schockiert.