Sie erzählen Geschichten aus dem Leben, begleiten uns montags bis freitags: Daily Soaps sind in Deutschland seit Jahren erfolgreich.
Doch nur wenige Serien laufen konstant – einige neuen Soaps werden zu Telenovelas umgebaut, andere gleich abgesetzt. Grund dafür sind meist zu hohe Kosten für zu wenige Zuschauer.
Formate wie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, „Verbotene Liebe“ oder „Alles was zählt“ halten sich mit guten Quoten – aber wer erinnert sich noch an die weniger erfolgreiche Konkurrenz? Wir wagen einen Rückblick ...
Diese Soaps gab's früher mal – ein Überblick in der Galerie!
„Geliebte Schwestern“ erzählt die Geschichte der vier Schwesterschülerinnen Angie, Michi (Mareike Fell, s. Foto), Ronnie, Karen und Nadine in einem Berliner Krankenhaus. Schnell wird der Alltag der fünf bestimmt von Ehrgeiz und Neid, erotischen Abenteuern, gefährlichen Leidenschaften, Spaß und Frust.
Die Soap wurde in Hürth bei Köln produziert. In einem Industriegebiet wurde eine Lagerhalle zum Fernsehstudio umgebaut. Da die Serie allerdings in Berlin spielte, musste das Team für die Außendrehs in die Hauptstadt fliegen.
Sat.1 ist es mit „Geliebte Schwestern“ erneut nicht gelungen, eine Seifenoper im Programm zu etablieren. Die Soap mit lediglich 250 Episoden lief fast genau ein Jahr (2.6.1997 bis 12.6.1998) lang und musste aufgrund schlechter Einschaltquoten abgesetzt werden.
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