Mit jedem Jahr, das wir älter werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, einen Schlag zu bekommen, besonders, wenn in der Familie schon mehrere Verwandte von der Gehirnfunktionsstörung betroffen sind. Doch Schlaganfall ist kein unabwendbares Schicksal.
Viele Risikofaktoren sind wie Zeitbomben. Erst langsam entwickeln sie ihre zerstörerische Kraft. Wer sie kennt, kann sie rechtzeitig entschärfen. Die zehn größten Schlaganfall-Risiken – und wie Sie ihnen aus dem Weg gehen.
Erhöhter Blutdruck macht keine Beschwerden, gilt deshalb als „stiller Killer“. Deshalb regelmäßig den Blutdruck messen lassen. Wenn Ihre Werte über 140/90 mmHg klettern, sind Ihre Gefäße in Gefahr. Weniger und gesünder essen, mehr bewegen hilft meist schon. Zusätzlich kann der Arzt blutdrucksenkende Medikamente verschreiben.
Auch bei älteren Menschen über 60 sollten die Blutdruckwerte idealerweise unter 120/85mmHg liegen. Frühzeitige Behandlung des hohen Blutdrucks verringert das Schlaganfallrisiko um 40 Prozent.
Warum das Blut stockt
Welche Arten von Schlaganfall gibt es? Was sind die Anzeichen für diese Erkrankung, die ganz plötzlich auftreten kann? In jedem Fall ist schnelles Handeln wichtig, damit Ärzte die optimale Behandlung durchführen können.
SOS – so reagieren Sie richtig
Der größte Fehler, den Betroffene und Angehörige machen können, ist zu warten, dass sich vielleicht alles von selbst wieder „einrenkt“. Den Arztbesuch zu verschieben, verschlechtert die Behandlungs- und Heilungschancen dramatisch.
"Ich arbeite jetzt wieder Vollzeit"
Thorsten Baake (43) aus Siegen erlitt mit fünf Jahren als Folge einer Gehirnblutung einen Schlaganfall. Er lernt trotzdem Fahrradfahren und Fußballspielen. Nach einem schweren Rückschlag arbeitet Baake inzwischen wieder Vollzeit.