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Was hilft?: Der Betten-Check

Die richtige Matratze ist wichtig.
Die richtige Matratze ist wichtig.

So verschieden wie die Menschen sind auch die Betten, in denen sie gut schlafen. Worauf der eine prima liegt, darauf findet der andere keine Ruhe. Wer schlecht schläft oder sich morgens ständig wie gerädert fühlt, sollte sein Bett mal genauer prüfen. Weil wir uns zigmal im Schlaf umdrehen und bewegen, brauchen wir eine genügend große Matratze. Das Bett sollte deshalb 20 cm länger als das Körpermaß sein und eine Breite von mindestens einem Meter haben.

 

Die richtige Decke

Sie sollte unseren Körper bei der Temperaturregelung unterstützen. „Um die Körperwärme auf die niedrigere Nachtstellung herunterzudrehen, versuchen wir in der ersten Nachthälfte, Wärme über die Haut abzugeben: Oftmals beginnen wir dann leicht zu schwitzen. Pro Nacht geben wir etwa einen halben Liter Feuchtigkeit ab. Die Decke soll dabei helfen, sie aufzunehmen und nach außen zu transportieren“, erklärt Prof. Zulley. „In der zweiten Nachthälfte steigt die Körpertemperatur wieder an, wir beginnen zu frösteln, brauchen eine wärmende Decke.“

 

Die richtige Matratze

In der Rückenlage sollte die Matratze der Form unserer Wirbelsäule folgen, damit sie auch im Liegen ein geschwungenes Doppel- S bilden kann. In der Seitenlage sollten Schulter und Hüfte nur so weit einsinken, dass die Wirbelsäule eine horizontale Gerade darstellt. Eine zu harte Matratze verursacht Schmerzen an den Auflagepunkten des Körpers. Das Gehirn reagiert darauf mit einem Bewegungsimpuls. Folge: Statt uns, wie normal, 50- bis 60- mal im Schlaf zu drehen, wälzen wir uns deutlich häufiger von einer Seite auf die andere. Die erholsamen Tiefschlafphasen, die entscheidend für die Regeneration des Körpers sind, fallen zu kurz aus. Eine zu weiche Matratze unterstützt die Körperhaltung nicht, wir versinken darin – was vor allem die Wirbelsäule nicht mag. Nach schlafmedizinischen Gesichtspunkten sollte eine Matratze auf einen Punkt bezogen elastisch, sonst eher hart. Testen Sie das, indem Sie mit der Faust fest in die Matratze drücken. Nur dort soll sie nachgeben.Wegen der fehlenden Punktelastizität sind Federkernmatratzen inzwischen von Taschenfederkernmatratzen abgelöst worden.

 

Latex oder Kaltschaum?

Elastisch den Bewegungen des Körpers folgen auch Matratzen aus Latex und Kaltschaum. Nicht ganz so optimal sind dagegen sogenannte viscoelastische Matratzen. Sie passen sich der Körperform nur an, wenn die Schlafzimmertemperatur mehr als 18 Grad beträgt. Ist es kühler, werden diese Matratzen zu hart. Das richtige Matratzenklima: Eine Matratze muss ein Fünftel unserer Körperfeuchtigkeit aufnehmen. Wichtig ist, dass sie diese Feuchtigkeit auch wieder abgeben kann. Dafür eignen sich am besten Latex-, Kaltschaum- oder Taschenfederkernmatratzen.

Gleich geht s weiter: Bitte einfach kurz die Frage zum Spot beantworten.

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