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Zweimal Gelb-Rot: Schalke-Krise immer schlimmer! 1:3-Pleite gegen Freiburg

Kruse, Caligiuri und Rosenthal feiern den Ausgleichstreffer zum 1:1.
Kruse, Caligiuri und Rosenthal feiern den Ausgleichstreffer zum 1:1.
 Foto: dpa
Schalke –  

Der freie Fall des FC Schalke 04 geht nach dem 1:3 (1:2) gegen den SC Freiburg weiter, für „Jahrhunderttrainer“ Huub Stevens wird es ungemütlich.

Jefferson Farfan brachte den Champions-League-Achtelfinalisten am Samstagabend vor 60 620 Zuschauern in der 20. Minute zwar in Führung. Doch die Badener drehten die Partie und machten durch den überragenden Jan Rosenthal (26./61.) und Jonathan Schmid (32.) ihren ersten Sieg „auf Schalke“ seit dem 29. August 2009 perfekt.

Rosenthal sieht nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot.
Rosenthal sieht nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot.
 Foto: dpa

In der Schlussphase sahen Rosenthal (81.) und der Schalker Klaas-Jan Huntelaar (82.) jeweils wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Zumindest der Platzverweis für Huntelaar dürfte noch für Diskussionen sorgen. Ein Vergehen des Schalkers war nicht erkennbar.

Freiburg, das am Dienstag im Achtelfinale des DFB-Pokals beim Drittligisten Karlsruher SC gastiert, zog in der Tabelle mit 26 Punkten an Schalke (25) vorbei, krönte eine hervorragende Hinrunde und nährte die Hoffnungen auf das internationale Geschäft.

Schalke, das ebenfalls am Dienstag im Cup-Achtelfinale gegen Mainz antreten muss, begann nach zuletzt nur zwei Punkten aus fünf Spielen mit viel Offensivdrang. Julian Draxler prüfte Oliver Baumann mit einem 25-Meter-Schuss (6.). Nur eine Minute später musste der Norweger Vegar Eggen Hedenstad nach einer Hereingabe des wiedergenesenen Farfan in höchster Not klären.

Huub Stevens debattiert an der Seitenlinie mit seinem Freiburger Kollegen Christian Streich.
Huub Stevens debattiert an der Seitenlinie mit seinem Freiburger Kollegen Christian Streich.
 Foto: dapd

Dann war erneut Baumann bei einem Draxler-Freistoß gefragt (19.), konnte aber Sekunden später nach einem öffnenden Pass auf Holtby, der Farfan bediente, nichts mehr ausrichten. Da sah die Defensive der Breisgauer schlecht aus - ähnlich schlecht wie die Schalker Abwehr bei Rosenthals Volleyschuss zum 1:1.

Schalke geriet nun unter Druck: Cedrick Makiadi (30.) hatte per Kopf die Chance zur Freiburger Führung, die Schmid nur zwei Minuten später bei einem kapitalen Fauxpas von Joel Matip auf den rechten Fuß gelegt wurde. Draxler versuchte es abermals aus der Distanz, Baumann wehrte zur Ecke ab (35.).

In der Nachspielzeit der ersten 45 Minuten verhinderte Holtby bei einem Freistoß von Max Kruse auf der Linie einen weiteren Gegentreffer. Pfiffe begleiteten die Schalker in die Kabine. Gegen die clever spielenden Gäste blieb Schalke auch nach dem Wechsel ratlos. Die beste Chance bot sich noch in der 67. Minute, als Farfan nach innen passte, Baumann schon geschlagen war, doch Hedenstad erneut zur Ecke rettete.

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