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Wehrlos, blutlos, willenlos: Schalke taumelt in den Keller

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Schalke-Coach Jens Keller scheint ratlos.
Schalke-Coach Jens Keller scheint ratlos.
 Foto: dpa
München –  

Verein: Schalke 04. Trainer: Keller. Wenn Namen zum Programm werden, besteht eigentlich Handlungsbedarf, doch Sportvorstand Horst Heldt (43) denkt sich derzeit: Augen zu und durch!

Trotz des erbärmlichen Auftritts im Stil einer Thekenmannschaft beim 0:4 in München erneuerte Heldt den Freifahrtschein für Coach Jens Keller (42) bis zum Saisonende und nahm die sogenannten Profis in die Pflicht: „Die Mannschaft muss sich der Situation stellen.“

Mildernde Umstände kann man Kellers Trümmerhaufen trotz der Ausfälle wichtiger Stammspieler wie Torjäger Huntelaar nach diesem Auftritt aber leider nicht gewähren: wehrlos, blutlos, willenlos schluckte Königsblau die Pleite, die nur dank bayrischer Genügsamkeit nicht deftiger ausfiel.

„Wir haben uns ein bisschen ergeben - das darf natürlich nicht sein“, musste Kapitän Benedikt Höwedes (24) einräumen: „Wir machen eine sehr harte Zeit durch!“ Wenn Bayern-Torwart Manuel Neuer (26) sich aus Langeweile vom nicht eingesetzten Thomas Müller (23) Bälle zuwerfen lässt, um diese zurückzuköpfen, damit er nicht einfriert, dann ist „harte Zeit“ noch untertrieben.

„Wenn die Schalker zusammenhalten, werden sie auch aus dieser Mini-Krise herauskommen“, hofft Neuer für seinen Ex-Klub. Der Haken an der Sache: Wer um Himmels willen soll die rasante Talfahrt stoppen? Keller macht nicht den Eindruck, als sei er dazu in der Lage. „Die Bayern spielen in einer anderen Liga. Ich mache meine Sache gewissenhaft weiter, alles andere entscheidet der Verein“, sagt der überfordert wirkende Ex-B-Jugend-Coach.

In Mainz und danach bei Galatasaray Istanbul (Champions League) muss die Wende her. Heldt: „Mainz und Istanbul sind Mannschaften, die nicht das Niveau des FC Bayern haben.“

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