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Trainerwechsel : Heldt steht jetzt unter Druck

Horst Heldt präsentierte Jens Keller.
Horst Heldt präsentierte Jens Keller.
 Foto: dpa
Gelsenkirchen –  

Das Lächeln ist dasselbe, das graue Sakko auch - nur der Trainer ist ein anderer.

Wie sich die Bilder gleichen: Nur 446 Tage nach der Inthronisierung von Huub Stevens (59) präsentierte Manager Horst Heldt (43) mit Jens Keller (42) dessen Nachfolger.

Dieser Schuss muss sitzen, denn nun steht der Manager mit dieser Entscheidung, die auch die auf Schalke traditionell mächtige Fanschar spaltet, selbst im Fokus.

Nachdem er den Machtkampf mit dem allmächtigen Felix Magath für sich entschieden hatte, musste er nun die nächste Trennung von einem Trainer erklären. „Wir haben mit Vorstand und Aufsichtsrat konferiert und waren der Meinung, dass dieser Schritt der richtige ist. Wir wollten uns eigentlich im Trainingslager zusammensetzen und über eine weitere Zukunft sprechen.“

Im vergangenen Jahr stellte er noch Huub Stevens vor.
Im vergangenen Jahr stellte er noch Huub Stevens vor.
 Foto: dapd

Doch nach der Pleite gegen Freiburg zogen Heldt und Co. die Notbremse, der Ex-Stuttgarter präsentierte Jens Keller als Nachfolger.

Aber nun steht der Manager selbst im Fokus. Geht der Plan mit dem U-17-Trainer nicht auf und verpasst Schalke die neuerliche Qualifikation für die Champions League, dürfte es auch für Heldt eng werden. Denn der brachte selbst Unruhe in den Kader, weil er die Vertragsgespräche mit Lewis Holtby und Klaas-Jan Huntelaar bislang nicht zu einem Abschluss bringen konnte.

Und so macht der Manager deutlich: „Wir denken und arbeiten jetzt erst mal kurzfristig auf Schalke. Das heißt: Volle Konzentration auf das Spiel gegen Mainz und dann auf die Rückrunde.“

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