92 Minuten lang hatten sie tapfer Fußball gespielt, lange gut mitgehalten, letztlich 0:2 verloren. Doch nach dem Schlusspfiff wurden die Spieler von Hannover 96 wieder von ihrer Trauer eingeholt, allen voran Arnold Bruggink, der im Spiel bei Schalke 04 von Robert Enke elf Tage nach dessen Selbstmord die Kapitänsbinde übernommen hatte.
Sehr schwierig“, sei es gewesen, antwortete der Niederländer auf die Frage des Sky-Reporters. Weiter kam er zunächst nicht. Bruggink weinte, wischte sich Tränen aus dem Gesicht, musste sich sammeln, um zu sagen: „Die Trauerminute war schwierig. Nachher geht’s auch einfach los. Es war schwierig. Wenn man dann einmal einfach anfängt, geht’s auch wieder. Es war einer meiner schwierigsten Momente auf dem Platz.“
Als die beiden Teams nach der Schweigeminute (siehe auch Bericht unten) anfingen, Fußball zu spielen, wirkte es tatsächlich wie ein normales Bundesligaspiel, abgesehen vom gedämpften Lärmpegel, der den Stammbesuchern der Schalker Arena auffiel.
Hannover begann offensiv, hatte durch Didier Ya Konan (8.) früh die Chance zur Führung, doch Manuel Neuer parierte. Enke-Nachfolger Florian Fromlowitz musste kurz zuvor beim Schuss von Christoph Moritz erstmals eingreifen. Doch 96 war das aktivere Team. Die beste Chance vor der Pause hatte erneut Ya Konan, der jedoch wieder an Neuer scheiterte (41.).
Nach der Pause kamen die Schalker besser in die Partie, aber erst ein Standard brachte die Führung und damit Sicherheit: Nach Rafinhas Ecke stimmte die Zuordnung in der 96-Abwehr nicht, Farfan köpfte frei zum 1:0 ein. In der Nachspielzeit machte der gerade erst eingewechselte Jan Moravek alles klar. Schalke damit seit sieben Partien ungeschlagen, von Coach Magath gab es jedoch ein Extra-Lob für den Gäste-Keeper: „Fromlowitz hat überragend gehalten, deshalb mussten wir bis zur 90. Minute zittern.“
Schalke will angeblich Barcas Dani Alves
Nach dem Weggang von Raul ist Schalke nun angeblich an dem brasilianischen Barca-Spieler Dani Alves (29) interessiert. Das berichtet die katalanischen Radiosendung „Esports Cope“.
Schalke-Star Raul wechselt nach Katar
Katars Rekordmeister Al Sadd aus der Hauptstadt Doha vermeldet auf seiner Homepage die Verpflichtung des 34 Jahre alten Raul.
Huntelaar zieht sich Gehirnerschütterung zu
Beim Spiel der Königsblauen bei Philadelphia Union musste der Niederländer fünf Minuten vor der Pause ausgewechselt und in ein Krankenhaus gebracht werden.