Wieder neuer Eklat im Machtkampf zwischen DFB und Pyro-Befürwortern. Die Polizei Gelsenkirchen hat Ermittlungen gegen rund 60 Schalke-Ultras aufgenommen.
Gegen die Schalker sollen Strafverfahren wegen des Abbrennens von Bengalischen Feuern veranlasst werden.
Beim Heimspiel der „Königsblauen“ am Samstag gegen Eintracht Frankfurt (1:1) wurden rund 20 Bengalos gezündet. Auch die Abdeckung zu einem Ausgang war dabei in Brand geraten. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Sonntag mit.
„Wir haben von etwa 60 Personen die Personalien festgestellt und werden gegen diese auch Strafverfahren einleiten“, sagte Polizeisprecher Konrad Kordts. Zudem drohen den Tätern Stadionverbote.
Schalke zittert sich in die Champions-League-Quali
Schalke 04 ist dem totalen Desaster gerade so entgangen und hat am letzten Bundesliga-Spieltag den Einzug in die Champions-League-Qualifikation perfekt gemacht.
Schalke-Pleite gegen Stuttgart
Ohne ihren gelbgesperrten Jungstar Julian Draxler verloren die Königsblauen gegen den VfB Stuttgart nach einem Doppelpack von Vedad Ibisevic 1:2 (0:1) und konnten ihrem Trainer Jens Keller zur Vertragsverlängerung kein Geschenk machen.
Jens Keller bleibt Schalke-Coach
„Er hat die Mannschaft in einer kritischen Situation übernommen und sehr gut weiter entwickelt. Die Vertragsverlängerung ist auch Ausdruck unserer eingeschlagenen Kontinuität“, sagte Vereinschef Tönnies.