Für viele Schalke-Fans war der vierte Advent schon ein verfrühter Heiligabend. Denn nach Monaten der Ungewissheit bekannte sich Klaas-Jan Huntelaar für drei weitere Jahre zu den Königsblauen und machte somit allen Anhänger ein langersehntes Geschenk.
„Jetzt kann Weihnachten kommen. Ich habe immer daran geglaubt. Er passt zu uns. So zäh und schwierig waren die Verhandlungen auch gar nicht“, sagte Vorstandsvorsitzender Clemens Tönnies zufrieden.
Huntelaar dagegen musste lange überlegen, ob er weiter im Pott bleibt. „Ich habe gründlich nachgedacht und bin sehr dankbar dafür, dass mir die Verantwortlichen diese Zeit gegeben haben. Nun habe ich den Entschluss gefasst, bei dem ich das beste Gefühl habe“, sagte der 29-Jährige.
Seine Unterschrift soll ein Signal sein, um den Absturz der Schalker der letzten Wochen zu stoppen. „Wir können noch wunderbare Dinge erreichen“, sagt der holländische Stürmer, der in der Rückrunde unbedingt die Champions-League-Qualifikation schaffen will.
Schalke zittert sich in die Champions-League-Quali
Schalke 04 ist dem totalen Desaster gerade so entgangen und hat am letzten Bundesliga-Spieltag den Einzug in die Champions-League-Qualifikation perfekt gemacht.
Schalke-Pleite gegen Stuttgart
Ohne ihren gelbgesperrten Jungstar Julian Draxler verloren die Königsblauen gegen den VfB Stuttgart nach einem Doppelpack von Vedad Ibisevic 1:2 (0:1) und konnten ihrem Trainer Jens Keller zur Vertragsverlängerung kein Geschenk machen.
Jens Keller bleibt Schalke-Coach
„Er hat die Mannschaft in einer kritischen Situation übernommen und sehr gut weiter entwickelt. Die Vertragsverlängerung ist auch Ausdruck unserer eingeschlagenen Kontinuität“, sagte Vereinschef Tönnies.