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Alptraum in Blau: Vor dem Bayern-Spiel herrscht Chaos auf Schalke

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Steckt mit seinem Verein in der Krise: Manager Horst Heldt.
Steckt mit seinem Verein in der Krise: Manager Horst Heldt.
 Foto: dpa
Gelsenkirchen –  

Horst Heldt (43, geboren in Königswinter) ist ein ausgesprochener Freund des Karnevals. Doch alle Einladungen zu Prunksitzungen, die Heldt in diesen Tagen auf seinen Schreibtisch geflattert sind, hat der Schalke-Manager abgelehnt.

Denn bei den Königsblauen brennt es vor dem Gastspiel beim FC Bayern München (Sa. 18.30 Uhr) an allen Ecken und Enden. Es droht eine ähnliche Packung gegen die Münchener wie beim 0:5- Testspiel in Katar vor wenigen Wochen.

• Die Mannschaft: Nur ein Sieg aus den letzten neun Pflichtspielen – stümpert Schalke weiterhin so durch die Saison, werden alle Saisonziele verfehlt. Nach dem Aus im DFB-Pokal ist auch das Ziel Champions-League-Teilnahme in weite Ferne gerückt.

Nur ein Punkt aus den letzten beiden Bundesligaspielen gegen die Abstiegsfavoriten Augsburg und Fürth haben der Führungsetage endlich die Augen geöffnet. Jetzt spricht auch Heldt von einer „sehr, sehr schlechten Phase“. Erfolgversprechende Maßnahmen, der Krise Herr zu werden, sind nicht in Sicht.

Völlig fertig: Schalke-Spieler Joel Matip nach der 1:2-Pleite gegen Abstiegskandidat Fürth.
Völlig fertig: Schalke-Spieler Joel Matip nach der 1:2-Pleite gegen Abstiegskandidat Fürth.
 Foto: Getty

• Der Trainer: Jens Keller (42) hat bei den Fans keinen Kredit. Der Pfeiforkan, den die Auswechslung von Publikumsliebling Julian Draxler (19) im Heimspiel gegen Fürth auslöste, sagte mehr als tausend Worte. Die Skepsis in Bezug auf den unerfahrenen Trainer wird durch seine Zwischenbilanz von nur einem Sieg aus vier Pflichtspielen genährt.

• Der Kader: Schalke ist in der Breite nicht gut aufgestellt. Fallen Spitzenkräfte wie Papadopoulos oder Afellay länger aus, ist kein gleichwertiger Ersatz vorhanden. Samstag fällt auch noch Torjäger Huntelaar aus – wegen einer Einblutung im hinteren Auge.

Für die Schalker droht es ein ähnliches Ende wie im Testspiel zu nehmen.
Für die Schalker droht es ein ähnliches Ende wie im Testspiel zu nehmen.
 Foto: Getty

• Der Manager: Heldt wird für seine Transferpolitik kritisiert, weil er in der Winterpause keinen Abwehrspieler geholt hat. Das führt dazu, dass am Samstag in München der 19-Jährige Kolasinac für den gesperrten Fuchs auf der linken Abwehrseite aushelfen muss. Und das gegen Top-Stars wie Müller oder Robben – kein Wunder, dass bei diesen Brennpunkten Horst Heldt momentan nicht nach Schunkelei zumute ist.

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