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2:1 auf Schalke: Büskens und Asamoah ärgern ihren Ex-Klub

Klaas-Jan Huntelaar im Zweikampf mit Gerald Asamoah.
Klaas-Jan Huntelaar im Zweikampf mit Gerald Asamoah.
Foto: Bongarts/Getty Images
Gelsenkirchen –  

Schalke 04 tut sich mit seiner angekündigten Aufholjagd unter dem neuen Trainer Jens Keller mehr als schwer. Eine Woche nach der enttäuschenden Nullnummer beim Abstiegskandidaten FC Augsburg unterlagen die Königsblauen sensationell gegen den Tabellenletzten SpVgg Greuther Fürth mit 1:2 (0:0).

Nikola Djurdjic (90.+2) erzielte das Siegtor für die Kleeblätter nach 17 Spielen ohne dreifachen Punktgewinn. Schalkes Raffael hatte zuvor mit einem Pfostenschuss Pech (84.).

Während für Keller der Druck nach der erneut schwachen Leistung immer größer wird, darf der Ex-Schalker Mike Büskens aufatmen. Mit dem unerwarteten Dreier an alter Wirkungsstätte stärkte er seine Position bei den Franken. Fürth schöpft neue Hoffnung im Abstiegskampf.

Winter-Transfer Michel Bastos brachte die Gelsenkirchener mit seinem ersten Tor im ersten Spiel in Führung (47.). Der Brasilianer war erst am Dienstag von Olympique Lyon mit Kaufoption bis 2014 ausgeliehen worden. Felix Klaus glich für Fürth aus (52.).

Die Gastgeber bestimmten zwar von Beginn an das Spiel, doch meist fehlten Ideen und Präzision, der letzte Pass in die Spitze kam nur selten an. Die Fürther gerieten somit kaum in Gefahr, nach vorne lief bei den Franken allerdings fast gar nichts.

So dauerte es bis zur 22. Minute, ehe die 60.000 Zuschauer die erste Torchance sahen: Nach einem Kopfball von Jermaine Jones rettete Fürths Matthias Zimmermann auf der Linie. Die Gäste wurden nun etwas mutiger: Neuzugang Jozsef Varga verfehlte knapp das Schalker Tor (25.).

Auf der Gegenseite kratzte Mergim Mavraj einen Kopfball von Roman Neustädter von der Linie (29.). Nach der Pause schlug Bastos zu. Der 29-Jährige, der in der ersten Halbzeit hin und wieder seine Qualitäten angedeutet hatte, zog aus 20 m ab und traf in den Winkel.

Fünf Minuten später nutzten die Gäste die Unordnung in der Schalker Abwehr: Nach Flanke von Nikola Djurdjic erzielte Klaus das 1:1. Die größte Chance der Gastgeber vergab Klaas-Jan Huntelaar (65.).

Als Keller wenig später Jungstar Julian Draxler vom Feld nahm, gab es erste Pfiffe gegen den Nachfolger von Huub Stevens. Nach dem Abschied von Lewis Holtby nach England gab Bastos sein Debüt für die Königsblauen.

Der Brasilianer besetzte die linke Außenbahn. Draxler rückte als Holtby-Nachfolger auf die „Zehn“. Bastos' Landsmann Raffael, vor gut zwei Wochen vom ukrainischen Vizemeister Dynamo Kiew verpflichtet, saß bis zu 67. Minute nur auf der Bank.

Büskens, in Gelsenkirchen als „Eurofighter“ verehrt, bot den früheren Schalker Publikumsliebling Gerald Asamoah in der Startformation auf.

Der 44-Jährige, der mit Sprechchören empfangen wurde, lief damit erstmals in der Arena im Trikot des Gegners auf. Der ungarische Neuzugang Varga stand nur drei Tage nach seinem Transfer schon auf dem Feld.

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