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1:2 gegen Mainz: Pokal-Aus! Schalke auch mit Keller auf Talfahrt

Nicolai Müller erzielt den Siegtreffer für Mainz.
Nicolai Müller erzielt den Siegtreffer für Mainz.
 Foto: dapd
Gelsenkirchen –  

Horst Heldt zog nervös an seiner Zigarette, neben ihm schaute Vereins-Boss Clemens Tönnies ziemlich griesgrämig drein. Dazu hatte er auch allen Grund: Denn auch nach dem von Manager Heldt inszenierten Trainerwechsel bleibt die Schalker Krisen-Truppe auf Talfahrt.

Absturz in der Bundesliga, nun das Aus im DFB-Pokal: Schalke musste sich dem FSV Mainz 05 mit 1:2 geschlagen geben.

Huub Stevens abserviert, Jens Keller als neuen Trainer installiert – nutzte nichts. Keller, bislang lediglich für zwei Monate Interimscoach Ende 2010 beim VfB Stuttgart, war mit freundlichem Applaus empfangen worden.

Zwei Tage nach der Trennung von Stevens hatten die Fans aber ihren „Jahrhunderttrainer“ nicht vergessen. „Danke Huub! Ein Eurofighter geht niemals so ganz“, stand auf einem Transparent.

Schalke begann sehr vorsichtig, wollte vor allem Fehler vermeiden – doch das ging nur eine halbe Stunde lang gut. Dann nutzte Adam Szalai eine Lücke und passte zu Caligiuri, der die überraschende Mainzer Führung erzielte.

Hitzig wurde es am Rande des Spielfelds in der 66. Minute: Nach einem brutalen Foul von Jermaine Jones an Caligiuri regte sich Tuchel auf, ein Rudel bildete sich um ihn herum. Die Schlussphase erlebte der FSV-Trainer von der Tribüne aus, auf die ihn Schiedsrichter Marco Fritz schickte.

Heiß her ging es anschließend auch auf dem Platz: Zunächst traf Huntelaar (75.) zum Ausgleich – und Schalke drängte sogar auf den Siegtreffer. Doch acht Minuten nach dem 1:1 beendete Nicolai Müller mit seinem fünften Pflichtspieltor alle Hoffnungen (83.).

„Man hat der Mannschaft in der ersten Halbzeit die Verunsicherung angesehen. Umso begeisterter war ich, wie wir die zweite Halbzeit angegangen sind. Dennoch sind wir wahnsinnig enttäuscht“, sagte Keller.

Sein Gegenüber Thomas Tuchel lobte die „außergewöhnliche Antwort“ seiner Mannschaft auf den Gegentreffer zum 1:1: „Wir haben uns heute für den Mannschaftsgeist, die Leidenschaft und das Herz belohnt.“

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