Reise
Nachrichten und Service zu allen Fragen rund ums Reisen, Urlaub und Hotels

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Papst-Auto zu vermieten: Jetzt können Junggesellen im Papamobil feiern

Das ehemalige Papst-Auto lädt jetzt zu Stadtrundfahrten, Hochzeiten und Junggesellenabschieden ein.
Das ehemalige Papst-Auto lädt jetzt zu Stadtrundfahrten, Hochzeiten und Junggesellenabschieden ein.
 Foto: The National Wax Museum Plus
Dublin –  

Einst tourte Papst Johannes Paul II damit durch Irland, heute veranstalten die Iren in seinem Fahrzeug Hochzeiten, Wohltätigkeitsveranstaltungen und Pilgerfahrten. Seit Ende November ist das Papamobil wieder in Dublin und im restlichen Irland unterwegs.

Das irische Wachsmuseum organisiert mit dem Papst-Auto Stadtrundfahrten und vermietet es für private Anlässe. Auch Junggesellenabschiede können in dem ehemals heiligen Gefährt gefeiert werden. „Wir sind offen für jede Veranstaltung, aber wir werden die Mieter auswählen. Jeder sollte respektvoll mit dem Auto und mit dem, was es war, umgehen“, erklärt Pressesprecherin Lisa Jameson.

Das letzte Mal rollte das Fahrzeug mit dem Papst 1979 durch die Straßen der irischen Hauptstadt.

Ein Flyer bewirbt die Stadtrundfahrt mit dem ehemaligen Papamobil.
Ein Flyer bewirbt die Stadtrundfahrt mit dem ehemaligen Papamobil.
 Foto: The National Wax Museum Plus 

Paddy Dunning, der Direktor des Wachsmuseums, kaufte das Papamobil vor ein paar Jahren zusammen mit dem Inventar des alten Wachsmuseums und renovierte es für 60.000 Euro. Nun erstrahlt der Wagen in frischem Gelb. Normalerweise ist der Papst im weißen Papamobil unterwegs.

Von insgesamt 15 Sitzen, inklusive dem Papst-Sessel, können Besucher in Dublin den weiten Ausblick genießen. Direkt hinter dem Fahrerhäuschen lädt ein äußerer Aussichtsbalkon zum Winken ein.

Der Museumsdirektor freut sich sehr über sein neustes Projekt: „Ich wollte, dass das Papamobil wieder in jeder Stadt und jedem Dorf in Irland unterwegs ist. Es ist ein Fahrzeug mit Kultstatus und Teil unserer Geschichte", erklärt Dunning.

Auch Touristenfahrten in entlegenere Ortschaften könnten bald möglich sein. Paddy Dunning sucht derzeit noch nach Sponsoren, die mit ihm und dem Papamobil Geschichten von Mut, Erfolg und guten Taten aus dem ganzen Land zusammentragen.

Passenderweise soll das ehemalige „Popemobile“ dann in „Hopemobile“ umbenannt werden.

So ist der Papst heute unterwegs...

Auch interessant
Weitere Meldungen aus dem Bereich Reise
Eurowings startet ab Herbst zu neuen Zielen vom Flughafen Köln/Bonn.
Neue Ziele
Eurowings macht Air Berlin und Condor Konkurrenz

Air Berlin und Condor bekommen Konkurrenz auf ihren "angestammten" Routen. Eurowings nimmt neue Ziele ins Visier.

Die weltweit größten Wasserfälle sind die Iguazu-Fälle an der Grenze von Brasilien und Argentinien.
Survival-Tipps für den Urlaub
Wie Sie den Sturz in einen Wasserfall überleben

Raubüberfall, Tarantel-Attacke, Sturz in einen Wasserfall: Auf Reisen lauern zig unbekannte Gefahren. Hier stellen wir sechs Notfälle vor – und erklären, wie Sie da heil wieder rauskommen.

Die urzeitlichen Meerechsen sind neben den Riesenschildkröten ein tierisches Aushängeschild der Galapagos-Inseln.
Galapagos-Inselreich
Wo für Touristen krasse Regeln gelten

Wer raucht oder ein Papierchen fallen lässt, bekommt Ärger: Die Tiere und Pflanzen der Galapagos-Inseln sind so stark vom Aussterben bedroht, dass die Einwohner einen Spagat zwischen Tourismus und Umweltschutz machen.

Reise

Wir möchten die Leserreise für unsere Kunden verbessern.

Wir möchten unser Leserreisen-Angebot für Sie noch attraktiver gestalten. Daher laden wir Sie ein, an dieser nur wenige Minuten dauernden Umfrage teilzunehmen.

Bildergalerien
Aktuelle Videos

Lernen Sie in der KVB-Kundenzeitung neue Mobilitätskonzepte für Köln kennen.

Reisewetter
Reisewetter