Reise
Nachrichten und Service zu allen Fragen rund ums Reisen, Urlaub und Hotels

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Neuer Airport: Horror-Flughafen in Quito geschlossen

Der neue Flughafen von Quito liegt nicht mehr mitten in der Stadt, sondern einige Kilometer außerhalb.
Der neue Flughafen von Quito liegt nicht mehr mitten in der Stadt, sondern einige Kilometer außerhalb.
Foto: dpa-tmn

Ein bisschen Zittern gehörte beim Anflug auf Quito dazu: Jetzt wurde der wegen seiner kurzen Landebahn und der bergigen Lage berüchtigte Flughafen in der ecuadorianischen Hauptstadt geschlossen. Am Stadtrand eröffnete ein größerer Airport.

Der berüchtigte Flughafen Mariscal Sucre in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito wurde für immer geschlossen. Berühmt und berüchtigt war der auf 2850 Metern Höhe zwischen hohen Bergen gelegene Airport vor allem für seine sehr kurze, abschüssige Landebahn, die bei Piloten als besondere Herausforderung galt.

Mehrere schwere Unfälle

Immer wieder kamen Flugzeuge von der Landebahn ab, wie hier eine Iberia-Maschine.
Immer wieder kamen Flugzeuge von der Landebahn ab, wie hier eine Iberia-Maschine.
Foto: dpa

Für die Bewohner war der Flughafen wegen seiner Lage mitten in der Stadt eine Plage, nicht nur wegen des Lärms, sondern auch aufgrund der Unfallgefahr. Es gab in den letzten Jahrzehnten mehrere schwere Abstürze, Flugzeuge kamen von der Start- oder Landebahn ab und krachten in Wohngebiete.  

Neuer Airport am Stadtrand

Einige Kilometer entfernt im Ortsteil Tabalea ist ein neuer Flughafen, der New Quito International Airport, eröffnet worden. Hier werde für Reisende eine höhere Abfluggebühr fällig. Bislang lag sie für internationale Flüge bei etwas weniger als 41 US-Dollar (knapp 31 Euro). Der neue Flughafen erhebt knapp 55 US-Dollar (41 Euro).

Grünanlage statt Zitter-Landebahn

Die neue Landebahn ist 4100 Meter lang, etwa einen Kilometer länger als die Bahn des alten Flughafens. Damit würden auch Transatlantikflüge möglich. Das alte Flughafengelände in der Stadt soll zu einer Grünanlage mit Badestränden, Radwegen, Laufstrecken, Liegewiesen und Sportfeldern umgestaltet werden.

Der jetzt geschlossene Flughafen in Quito gehörte zu den schwierigsten Flughäfen der Welt. In unserer Bildergalerie zeigen wir weitere gefährliche Landebahnen.

Auch interessant
Weitere Meldungen aus dem Bereich Reise
Extremer Sport: Lutz Eichholz bei der Abfahrt des Berges Damavand im Iran.
Waghalsig!
Deutscher brettert 5600-Meter-Berg mit Einrad runter

Mutig oder lebensmüde? Als ob Einrad-Fahren nicht schon schwierig genug wäre, fährt Lutz Eichholz damit auch noch Riesen-Berge runter. Im Interview erzählt der 28-Jährige von dem verrückten Projekt.

Zimmer putzen auf futuristischer Art.
Kommt das auf uns zu?
Trend aus Japan: Hotel mit Roboter-Personal

Zimmer putzen, Gäste empfangen, Frühstück machen: In einem japanischen Hotel sollen bald Roboter viel Arbeit übernehmen.

Oliver Pitsch (rechts) und sein Geschäftspartner Ali Saffari sind mit Reputami seit Oktober 2013 am Markt. Im März 2015 expandiert das Start-Up und bezieht größere Büroräume.
Ist das erlaubt?
Kölner Start-up verdient Geld mit Hotel-Bewertungen

Mehr und mehr Urlauber buchen ihre Reise nicht nur im Internet – sie bewerten hinterher auch Hotels und Restaurants. Ein Kölner Start-up sammelt und verkauft die Daten. Die irre Geschäftsidee.

Reise

Wir möchten die Leserreise für unsere Kunden verbessern.

Wir möchten unser Leserreisen-Angebot für Sie noch attraktiver gestalten. Daher laden wir Sie ein, an dieser nur wenige Minuten dauernden Umfrage teilzunehmen.

Bildergalerien
Aktuelle Videos

Lernen Sie in der KVB-Kundenzeitung neue Mobilitätskonzepte für Köln kennen.

Reisewetter
Reisewetter