Endlich auf offener See: Am Donnerstag erreichte das größte je in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff „Norwegian Norway“ das offene Meer.
Der Ozeanriese wurde in einer Werft in Papenburg mitten im Binnenland gebaut. Seit Mittwoch bahnte sich der 324 Meter lange, 40 Meter breite und 63 Meter hohe Kahn den Weg über die schmale Ems zur Nordsee. „Es gab keinerlei Schwierigkeiten“, sagte Günther Kolbe von der Meyer-Werft.
Nach einigen Testfahrten in der Nordsee wird die „Norwegian Breakaway“ über den Antlantik geschickt. In ihrem offziziellen Heimathafen New York soll sie am 12. Mai getauft werden. Danach werden die Bermudas, die Karibik und andere exotische Urlaubsorte angesteuert.
Der Luxusliner ist eine schwimmende Kleinstadt mit Platz für knapp 4000 Passagiere, vor allem US-Amerikaner. Für Abwechslung an Deck sorgt vor allem der große Aqua Park mit fünf über mehrere Decks führende Wasserrutschen und gleich zwei Free-Fall-Rutschen - eine Premiere auf See.
Noch ist das Schiff aber nicht komplett fertig. Hier die Bilder vom Innenausbau...
Der künftige Kapitan Havard Ramsoy ist aber schon an Bord. „Das Aufregendste ist für mich, dass ich auf einem brandneuen Schiff bin. Es ist eine neue Klasse, ein Prototyp. So etwas in Dienst zu nehmen, ist eine große und interessante Herausforderung“, sagt der 40-Jährige.
Obwohl die „Norwegian Norway“ das größte in Deutschland gebaute Schiff ist, das größte Kreuzfahrtschiff der Welt ist es nicht. Auf Platz Nummer eins einer Rangliste liegen die in Finnland gebauten Schwesterschiffe „Oasis of the Seas“ und „Allure of the Seas“, die mehr als 5000 Passagieren Raum bieten.
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