Reise
Nachrichten und Service zu allen Fragen rund ums Reisen, Urlaub und Hotels

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Bizarre Statuen: Von Hundehaufen und Kinderfressern

Soll eine Araucaria-Pinie darstellen, erinnert die Brasilianer in Ponta Grossa aber eher an eine Fäkalie.
Soll eine Araucaria-Pinie darstellen, erinnert die Brasilianer in Ponta Grossa aber eher an eine Fäkalie.
 Foto: rafael.ramires, Flickr

Manche sind gruselig, manche unfreiwillig komisch: Es gibt Statuen, die lösen beim Betrachter weniger Bewunderung als Verwunderung aus - und manche sogar einen Lachanfall. Die bizarrsten Statuen der Welt.

Der Kindlifresserbrunnen in der Berner Altstadt stammt aus dem 16. Jahrhundert.
Der Kindlifresserbrunnen in der Berner Altstadt stammt aus dem 16. Jahrhundert.
 Foto: SusanneK Flickr

Bestes Beispiel dafür ist der Kindlifresserbrunnen auf dem Berner Kornhausplatz. Er zeigt einen Riesen, der ein Kind verschlingt. Das Werk von Hans Gieng stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist einer von elf historischen Figuren-Brunnen in der Berner Altstadt. Die Bedeutung der schauererregenden Figur ist nicht ganz geklärt: Womöglich erinnert sie an den Gott Kronos aus der griechischen Mythologie, der seine Kinder aß, damit sie seinen Thron nicht besteigen. Sie könnte aber auch eine Fastnachtsfigur darstellen, die ungehorsame Kinder einschüchtern sollte.

Babys ohne Gesicht

Die Miminka, Babies ohne Gesicht, des Künstlers David Cerny krabbeln durch ganz Prag.
Die Miminka, Babies ohne Gesicht, des Künstlers David Cerny krabbeln durch ganz Prag.
 Foto: Frédéric Chateaux, Flickr

Die Hochburg der furchteinflößenden Statuen scheint Prag zu sein. Nicht zuletzt durch den tschechischen Künstler David Cerny, der mit seinen Werken oft provoziert. Seine „Miminka“, Babys ohne Gesicht, krabbeln unter anderem den Prager Fernsehturm in Žižkov empor. Außerdem Teil seines Werkes: Zwei Männer am Eingang des Franz-Kafka-Museums, die auf die Umrisse von Tschechien urinieren.

Hundehaufen im Sonnenuntergang

In die Kategorie „unfreiwillig komisch“ fällt ein Monument in Ponta Grossa, Brasilien. Die Statue soll einen regionalen Baum darstellen, die Araucaria-Pinie. Sie erinnert allerdings eher an eine Fäkalie. Das Bild eines Flickr-Users zeigt aber, dass man auch das Hässliche schön darstellen kann: der Titel seines Fotos der Statue: „Big Shit in the sunset“. (rer)

Diese und noch mehr schaurige Denkmäler zeigen wir in unserer Bildergalerie.

Auch interessant
Weitere Meldungen aus dem Bereich Reise
Die Computer-Darstellung zeigt, wie die Eurowings-Maschinen aussehen: Als Farben wurden Magenta und Hellblau gewählt.
Eurowings, Air Berlin
Darum werden Flüge wieder günstiger

Der Airline-Kampf um Passagiere ist in vollem Gange: Für Urlauber bringt die Konkurrenz der Fluggesellschaften dagegen Vorteile. Langstreckenflüge sollen deutlich billiger werden. Was sich noch ändert.

Die Party ist bald im Eimer: Für lautstarke Saufgelage gibt es zünftige Geldstrafen.
Nach Exzessen
Malle-Partyort Magaluf verbietet Alkohol

Benimmregeln wie am Ballermann: Im Urlaubsort Magaluf auf Mallorca sollen bald strenge Regeln gelten.

Am Strand in den Arm nehmen: Für Schwule in vielen Urlaubsländern ein Risiko.
Gay Travel Index 2015
Die gefährlichsten Länder für Schwule und Lesben

Ausgelacht, diskriminiert, verfolgt: In vielen Ländern werden Homosexuelle auch im Jahr 2015 schlechter behandelt als Heterosexuelle. Eine neue Studie zeigt, wo der Urlaub für Schwule und Lesben nicht sicher ist.

Reise

Wir möchten die Leserreise für unsere Kunden verbessern.

Wir möchten unser Leserreisen-Angebot für Sie noch attraktiver gestalten. Daher laden wir Sie ein, an dieser nur wenige Minuten dauernden Umfrage teilzunehmen.

Bildergalerien
Aktuelle Videos

Lernen Sie in der KVB-Kundenzeitung neue Mobilitätskonzepte für Köln kennen.

Reisewetter
Reisewetter